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Barbara Bierach: Das dämliche
Geschlecht
Warum es kaum Frauen im Management gibt
"Frauen sind nicht schwach,
Frauen sind nur dämlich, faul und unaufrichtig. Die akademisch vorgebildete
Weiberschaft in diesem Land könnte längst die Hälfte der Chefsessel unter
dem Hintern haben, wenn sie endlich handelte."
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Bewertung (max. 10)
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8
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Review
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"Frauen
sind nicht besonders scharf darauf, sich selber zu ernähren."
Mit solch provokativen Sätzen legt Barbara Bierach die Marschroute fest: Ein
kämpferischer, oftmals sogar verletzender Appell an Frauen, sich nicht in
der Rolle des passiven Opfers einzunisten. Das nämlich sei der Hauptgrund,
warum in Deutschland nur 3,7 % des Topmanagements weiblich sind. Bierach
zeigt sich lesestark: Sie sammelt aus einschlägigen Werken die schallendsten
Ohrfeigen, um sie dann genüsslich aufzureihen. Man merkt ihr dabei die
Journalistin an: Direkte Ansprache, kurze Sätze und klare Argumente machen
ihr Werk zum Lesevergnügen. Zu kritisieren sind häufige
Wiederholungen und wenig konkrete Tipps, wie frau denn nun ihr Verhalten
ändern sollte. Fazit: Patriarchat hin oder her, Frauen müssen sich an die
Männerwelt erst anpassen, bevor sie sie verändern können. Fraglich, ob sie
Lust dazu haben.
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Zielgruppe
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Ein Buch für karrierewillige
Frauen und für Männer, die das Rätsel ihrer unzufriedenen Gattinnen und
fehlenden Chefinnen lösen wollen.
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Lessons learned
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Nach der Lektüre
dieses Buches wissen Sie:
1) warum es in Deutschland so wenig Frauen in den Chefetagen gibt,
2) warum die Opferrolle für berufliches Fortkommen tödlich ist,
3) wie Frauen und Männer besser miteinander arbeiten können.
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Autoreninfo
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Barbara Bierach hat beim Bayerischen Rundfunk
und Burda-Verlag gearbeitet. Seit fünf Jahren ist sie für die
Managementberichterstattung der WirtschaftsWoche verantwortlich.
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Quelle
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