Manchmal ist die
Aufgabe einer vornehmen Zurückhaltung in Formulierung und Sprachgebrauch
durchaus hilfreich. Ein solches Beispiel ist dieses Buch über den
„Arschlochfaktor“ oder „vom geschickten Umgang mit Aufschneidern,
Intriganten und Despoten im Unternehmen“. Gezielt und provokant wird die
Situation und die Auswirkungen von „Arschlöchern“ im Unternehmen beschrieben
und hinterfragt. Nachdem man dieses Buch gelesen hat, kann man die
„Arschlöcher“ nicht nur genau identifizieren sondern auch ihre Auswirkungen
qualitativ und auch quantitativ beschreiben.
Der (gelungene)
Versuch der Beschreibung der AGK, der „Arschlochgesamtkosten“ zeigt deutlich
auf: Auf Dauer schaden diese Menschen einem Unternehmen wesentlich mehr als
sie ihm nutzen. Dies haben schon viele Untersuchungen
und Studien deutlich aufgezeigt, aber noch nie ist es so prägnant und auch
amüsant dargestellt worden, wie in diesem Buch.
Lassen wir uns
also überraschen, ob es nun auch in Deutschland Unternehmen geben wird, die
die geforderte „Anti-Arschloch-Regel“ als integralen Bestandteil ihrer
Personalpolitik aufnehmen.
Tobias Kohl