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Der Irrsinn der Reformen

Warum mehr Wettbewerb und weniger Staat nicht zu Wohlstand führen

"Die wirkliche Gefahr ist die gefährliche Mischung aus Klassenkampf von oben und intellektueller Überforderung."

 

 

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Preis: EUR 18,00
 

 
Bewertung (max. 10)

10

 

Review

Wenn man all den Berichten der einschlägigen Medien Glauben schenken darf, ist Deutschland wirtschaftlich bereits erledigt. Überalterung, Verkrustung, Reformunwilligkeit und -unfähigkeit sind die Schlagworte der aktuellen Diskussion. Radikale Schritte müssten her und zwar sofort, sonst sei alles verloren und der bereits begonnene Abstieg nicht mehr aufzuhalten. Wer es auch nur wagt, hier Zweifel anzumelden, gilt als Ewiggestriger, der die Zeichen der Zeit nicht erkennt, als unbelehrbarer Sozialromantiker, ja, als realitätsferner Spinner.

Um so erstaunlicher ist, dass eine Frontalkritik an den inzwischen bereits als unantastbare Wahrheiten weithin akzeptierten Lehren, man könnte sagen, direkt aus dem Herzen der Wirtschaft kommt. So machte Philipp Löpfe seinen MBA an der Schweizer Elite-Uni St. Gallen und ist Redakteur des renommierten Schweizer Wirtschaftsmagazins "Cash", Werner Vontobel ist studierter Volkswirt und ebenfalls Wirtschaftspublizist. Beide entlarven den zur Zeit vorherrschenden Neoliberalismus (Stichwort "Mehr Markt, weniger Staat") als das, was er ist: nämlich nichts anderes als eine Ideologie. Und wie jede Ideologie nützt sie bestimmten gesellschaftlichen Gruppen und schadet anderen. Dabei geht es am Ende nicht um Naturgesetze, sondern um knallharte Interessenpolitik. Anhand harter Statistiken zeigen die Autoren, wer die Nutznießer sind und wer die Verlierer.

Aber das Buch geht darüber hinaus: Es zeigt Auswege, es belegt anhand erfolgreicher Beispiele, wie eine bessere Wirtschaftspolitik aussehen kann. Bei all dem geht es nicht um Kapitalismuskritik im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr darum, den Kapitalismus zu retten oder besser, ihn vor sich selbst zu schützen. Es wird über das eigentliche Ziel der Wirtschaft gesprochen; ob wir lieber Wachstum wollen oder "ein gutes Leben für alle", wie es einmal Keynes formulierte. Interessanterweise ist beides nicht dasselbe, wie selbst der eine oder andere vom Herzinfarkt bedrohte Manager inzwischen erkennen mag.

Vielleicht ist es einmal an der Zeit innezuhalten und zu überlegen, warum es trotz all der Reformen der letzten Jahre der Masse der Menschen immer schneller immer schlechter zu gehen scheint. Liegt es daran, dass wir immer noch nicht genug reformiert haben oder sind vielleicht die Reformen am Ende selbst die Ursache? Vielleicht ist es an der Zeit, auch einmal über Alternativen nachzudenken bevor es zu spät ist?!

Alles in allem: Das richtige Buch zur richtigen Zeit!

 

Zielgruppe

Alle, die anfangen zu zweifeln, dass es allen erst einmal deutlich schlechter gehen muss, damit es ihnen irgendwann vielleicht einmal wieder besser gehen kann.

 

Inhalt

• Vorwort

• Teil I: Der Irrsinn der Reformen

Vor dem Ende der Arbeitsgesellschaft?

• Die Gegenreformation

• Der blinde Fleck der Ökonomie

• Teil II: Der Wohlstand kommt nicht vom Wettbewerb – Liberalisierungen

• Wohlstand kommt nicht vom Wettbewerb

• Zu viel Wettbewerb?

• Der Markt, das unbekannte Wesen

• Teil III: Keine Angst vor den Chinesen – der Arbeitsmarkt

• Mehr Arbeit durch Lohnsenkung?

• Nehmen uns die Billiglohnländer die Arbeit weg?

• Rentner an die Front!

• Teil IV: Die Skandinavier machens vor

• Was wir von den «Modell-Ländern» lernen können

• Die Mutter aller neoliberalen Reformen: Steuern runter!

• Warum überhaupt Wirtschaftspolitik?

• Teil V: Von Hayek zu Keynes – Alternativen

• Die Sado-Monetaristen

• Vor der Wahl

Bibliografie

 

Autoren

Philipp Löpfe studierte Anglistik, Ethnologie und Publizistik und machte seinen MBA an der Elite-Hochschule St.Gallen. Er war Chefredaktor beim SonntagsBlick und beim Tages- Anzeiger. Gegenwärtig ist er als Autor bei der Wirtschaftszeitung CASH tätig.

Werner Vontobel studierte in Basel Volkswirtschaft, war als Korrespondent in Brüssel und bei der Schweizer Wirtschaftszeitung CASH, der Weltwoche, beim Tages-Anzeiger und bei der SonntagsZeitung tätig. Er hat mehrere Bücher zur Wirtschaftspolitik verfasst. Gegenwärtig ist er Wirtschaftspublizist beim Sonntags-Blick.

 

Schlagwörter

Wirtschaftspolitik / Reformen / Neoliberale / Neoliberalismus / Globalisierung / Hartz 4 / Hartz IV / Kapitalismuskritik / Müntefering / Heuschrecken / Westerwelle / SPD / FDP / CDU

 

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