Alle drei Bücher sind aus einer erfolgreichen Artikelserie der Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) entstanden. Diese beleuchtet neuere
Entwicklungen auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften und stellt sie in
leicht verständlicher Form dar. Besonders Themen. welche sich auf das
Alltägliche beziehen, stehen dabei im Vordergrund.
Der Alltagsökonom beschäftigt sich zum Beispiel mit solchen Fragen, warum es
so viele (Fehl-)Prognosen gibt, warum man Zahlen nicht trauen kann und warum
auch Dinge, die es umsonst gibt, nicht kostenlos sind. Beim Liebesökonom
dreht sich alles um Herzensangelegenheiten: Verliebt, verlobt, verheiratet
(und eventuell noch ein paar Mal von vorne). Der Sonntagsökonom schließlich
beschäftigt sich mit vielen aktuellen Themen wie Religion, Globalisierung
und Politik, aber auch mit Kriminalität.
Es ist erstaunlich, wie
weit die Forschungsgegenstände der Ökonomie inzwischen reichen und auch die
Antworten, die sie bisweilen gibt, können verblüffen. Alles in allem sind
alle drei Bände eine interessante Lektüre, die sich flüssig liest, aber auch
weiterführende Hinweise auf die zugrundeliegenden Arbeiten gibt. Im Grunde
ist es so, dass aus einer renommierten Wirtschaftszeitung das
herausgeschnitten und gesammelt wurde, welches über den Tag hinaus Bestand
hat. Der Reihe sind noch viele weitere Bände zu wünschen.