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Covey, Merill et al.: Der Weg zum
Wesentlichen
Zeitmanagement der vierten Generation
"Es geht um einen
prinzipienorientierten Ansatz des Zeitmanagements."
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Hardcover
Preis: EUR 25,50
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CD-Hörbuch
Preis: EUR 29,90
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Bewertung (max. 10)
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10
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Warum sollte man dieses
Buch lesen?
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Warum kommen die wesentlichen
Dinge im Leben oft zu kurz? Warum klagen so viele Menschen über Zeitmangel
und Stress? Weil sie es nicht schaffen, den wichtigsten Dingen im Leben den
höchsten Stellenwert einzuräumen. Für Stephen Covey ist die Auswahl
derjenigen Dinge, die man tut, wichtig und nicht die Schnelligkeit.
Entscheidend ist, was man tut und warum man es tut. Es geht also um einen
prinzipienorientierten Ansatz des Zeitmanagements.
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Erste Übersicht
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Covey ordnet Tätigkeiten in vier
Gruppen ein: I. wichtig und dringend, II. wichtig, aber nicht dringend, III.
nicht wichtig, aber dringend, und IV. nicht wichtig und nicht dringend. Sehr
schnell stellt man fest, dass die wichtigen Dinge oft gar nicht dringend
sind, wie etwa Ziele setzen, Beziehungen pflegen und Neues ausdenken.
Dagegen macht einem die Fülle der dritten Gruppe oft das Leben schwer:
Anrufe, Besprechungen und Termine fallen in diese Kategorie. Damit verbringt
man viel Zeit in dem Glauben, Wichtiges und Dringendes zu erledigen. Covey
zeigt, was zu tun ist: Dringlichkeit ist die Uhr, Wichtigkeit der Kompass.
Die Uhr (effektives Arbeiten) sollte man lediglich »benutzen«. Nach dem
Kompass (Visionen, Werte, Prinzipien, Gewissen und Orientierung) sollte man
sich richten.
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Der Inhalt
im Einzelnen
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1. Die Uhr und der Kompass
Jeder Mensch sollte seine derzeitige Zeiteinteilung daraufhin überprüfen, ob
er das für sein Leben tatsächlich Wichtige (»Kompass«) tut oder nur das
Dringende (»Uhr«). Vermutlich ist Letzteres der Fall. Die Menschen sollten
sich aber besser auf die »wesentlichen« Dinge konzentrieren und hierfür
ihren »inneren Kompass« nutzen, um ihr Leben an den prinzipiellen Realitäten
auszurichten.
Der Unterschied zwischen Dringlichkeit und Wichtigkeit lässt sich in einer
Zeitmanagement-Matrix darstellen, die unsere Tätigkeiten in vier Quadranten
unterteilt:
• Quadrant I zeigt Dinge, die sowohl dringend als auch wichtig sind,
beispielsweise das Gespräch mit einem erzürnten Kunden. In Quadrant I müssen
wir uns aufhalten; es ist der Quadrant der Notwendigkeit.
• Quadrant II enthält Tätigkeiten, die wichtig, aber nicht dringend sind.
Dies ist der Quadrant der Qualität. Hier machen wir unsere langfristigen
Planungen. Ein Ignorieren von Quadrant II lässt den Quadranten I anschwellen
und führt zu Stress und Erschöpfung.
• Quadrant III enthält Dinge, die dringend, aber nicht wichtig sind. Es ist
der Quadrant der Täuschung: Der Trubel des Dringlichen erzeugt eine Illusion
von Wichtigkeit. In diese Kategorie fallen viele Anrufe, Besprechungen und
Zufallsbesucher.
• Quadrant IV ist jenen Tätigkeiten vorbehalten, die weder
dringend noch wichtig sind. Dies ist der Quadrant der Verschwendung. Dorthin
flüchten wir uns, um wieder Luft zu bekommen. Doch dort findet man nicht
wirklich erholsame Dinge – echte Erholung ist eine Quadrant-II-Tätigkeit.
Das Konsumieren geistloser Fernsehsendungen oder der Kaffeeklatsch im Büro
gehören in Quadrant IV.
2. Hauptsache, die Hauptsache
bleibt die Hauptsache
Der Weg zum
Wesentlichen lässt sich über die Quadrant- II-Organisation erreichen. Mit
ihr ordnet man die »Uhr« dem »Kompass« unter und verlagert den Schwerpunkt
der Tätigkeiten von der Dringlichkeit auf die Wichtigkeit. Dieser Prozess
findet in sechs Schritten statt:
• Der erste Schritt besteht darin, die Verbindung zu dem herzustellen, was
im eigenen Leben an erster Stelle steht.
• Im zweiten Schritt werden die eigenen Ziele definiert. Dabei geht es um
die Rollen, die man im Beruf, in der Familie und in der Gesellschaft
einnimmt.
• Im dritten Schritt wählt man für alle Rollen die Quadrant-II-Ziele aus,
indem man sich die Frage stellt, was man für eine Woche in jeder Rolle tun
könnte, um die größte positive Wirkung zu erzielen.
• Im vierten Schritt schafft man sich einen Entscheidungsrahmen für diese
Woche.
• Im fünften Schritt überträgt man die eigene Philosophie auf den
Augenblick.
• Im sechsten Schritt schließlich bewertet man den Quadrant-II-Prozess,
indem man die Erfahrungen dieser einen Woche zur Grundlage gesteigerter
Effektivität für die nächste Woche macht.
3. Die Synergie
der Interdependenzen
Viele wesentliche
Dinge erstrecken sich auf Beziehungen zu anderen Menschen. In der Realität
ist alles wechselseitig abhängig. Das führt zum Interdependenz-Paradigma.
Dieses zielt auf eine effektive synergetische Interaktion mit Menschen.
4. Die
Kraft und der Friede eines
prinzipienorientierten Lebens
Beispiele zeigen,
dass die vierte Generation des Zeitmanagements die Qualität der
Zeiteinteilung und das Wesen der Tätigkeit völlig verändern kann. Vom
Zeitmanagement führt der Weg zur persönlichen Führungsstärke. Es gibt
Antwort auf die Fragen, was von der täglichen Managementarbeit am
wichtigsten ist, was man delegieren, problemlos aufschieben oder vermeiden
kann. Und es zeigt, wie man sich seine Zeit einteilen soll, um die wichtigen
Dinge zu schaffen.
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Im Umfeld des Themas |
Das Buch bietet Tipps für die
Praxis; wie Rezensionen zeigen, leistet es konkrete Hilfe zur Steuerung der
eigenen Zeit im Berufs- und Privatleben. Die Autoren widersprechen dem
traditionellen Verständnis von Zeitmanagement. Während die »alte Schule«
behauptet, man könne durch eine effizientere Erledigung der Dinge letztlich
Kotrolle über das eigene Leben gewinnen, und ein höheres Maß an Kontrolle
werde zur Lösung der Probleme beitragen, bezeichnen Covey und das Ehepaar
Merrill diesen Weg als sinnlos. Sie argumentieren wie folgt: Wir
kontrollieren zwar unsere Handlungsentscheidungen, aber die Folgen unserer
Entscheidungen werden von allgemeingültigen Gesetzen bestimmt. Nicht der
Mensch kontrolliert sein Leben, sondern Prinzipien.
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Quelle
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Campus Management
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Schlagwörter |
Selbstmanagement
/ Zeitmanagement / Dinge-Paradigma / Dringlich vs. Wichtig /
Gewinn-Gewinn-Prozess / Gewissen / Grundbedürfnisse / Menschen-Paradigma /
Quadrant zwei
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