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Covey, Merill et al.: Der Weg zum Wesentlichen

Zeitmanagement der vierten Generation

"Es geht um einen prinzipienorientierten Ansatz des Zeitmanagements."

 

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Warum sollte man dieses Buch lesen?
Warum kommen die wesentlichen Dinge im Leben oft zu kurz? Warum klagen so viele Menschen über Zeitmangel und Stress? Weil sie es nicht schaffen, den wichtigsten Dingen im Leben den höchsten Stellenwert einzuräumen. Für Stephen Covey ist die Auswahl derjenigen Dinge, die man tut, wichtig und nicht die Schnelligkeit. Entscheidend ist, was man tut und warum man es tut. Es geht also um einen prinzipienorientierten Ansatz des Zeitmanagements.
 
Erste Übersicht
Covey ordnet Tätigkeiten in vier Gruppen ein: I. wichtig und dringend, II. wichtig, aber nicht dringend, III. nicht wichtig, aber dringend, und IV. nicht wichtig und nicht dringend. Sehr schnell stellt man fest, dass die wichtigen Dinge oft gar nicht dringend sind, wie etwa Ziele setzen, Beziehungen pflegen und Neues ausdenken. Dagegen macht einem die Fülle der dritten Gruppe oft das Leben schwer: Anrufe, Besprechungen und Termine fallen in diese Kategorie. Damit verbringt man viel Zeit in dem Glauben, Wichtiges und Dringendes zu erledigen. Covey zeigt, was zu tun ist: Dringlichkeit ist die Uhr, Wichtigkeit der Kompass. Die Uhr (effektives Arbeiten) sollte man lediglich »benutzen«. Nach dem Kompass (Visionen, Werte, Prinzipien, Gewissen und Orientierung) sollte man sich richten.
 
Der Inhalt im Einzelnen

1. Die Uhr und der Kompass

Jeder Mensch sollte seine derzeitige Zeiteinteilung daraufhin überprüfen, ob er das für sein Leben tatsächlich Wichtige (»Kompass«) tut oder nur das Dringende (»Uhr«). Vermutlich ist Letzteres der Fall. Die Menschen sollten sich aber besser auf die »wesentlichen« Dinge konzentrieren und hierfür ihren »inneren Kompass« nutzen, um ihr Leben an den prinzipiellen Realitäten auszurichten.
Der Unterschied zwischen Dringlichkeit und Wichtigkeit lässt sich in einer Zeitmanagement-Matrix darstellen, die unsere Tätigkeiten in vier Quadranten unterteilt:
• Quadrant I zeigt Dinge, die sowohl dringend als auch wichtig sind, beispielsweise das Gespräch mit einem erzürnten Kunden. In Quadrant I müssen wir uns aufhalten; es ist der Quadrant der Notwendigkeit.
• Quadrant II enthält Tätigkeiten, die wichtig, aber nicht dringend sind. Dies ist der Quadrant der Qualität. Hier machen wir unsere langfristigen Planungen. Ein Ignorieren von Quadrant II lässt den Quadranten I anschwellen und führt zu Stress und Erschöpfung.
• Quadrant III enthält Dinge, die dringend, aber nicht wichtig sind. Es ist der Quadrant der Täuschung: Der Trubel des Dringlichen erzeugt eine Illusion von Wichtigkeit. In diese Kategorie fallen viele Anrufe, Besprechungen und Zufallsbesucher.
• Quadrant IV ist jenen Tätigkeiten vorbehalten, die weder
dringend noch wichtig sind. Dies ist der Quadrant der Verschwendung. Dorthin flüchten wir uns, um wieder Luft zu bekommen. Doch dort findet man nicht wirklich erholsame Dinge – echte Erholung ist eine Quadrant-II-Tätigkeit. Das Konsumieren geistloser Fernsehsendungen oder der Kaffeeklatsch im Büro gehören in Quadrant IV.

2. Hauptsache, die Hauptsache bleibt die Hauptsache

Der Weg zum Wesentlichen lässt sich über die Quadrant- II-Organisation erreichen. Mit ihr ordnet man die »Uhr« dem »Kompass« unter und verlagert den Schwerpunkt der Tätigkeiten von der Dringlichkeit auf die Wichtigkeit. Dieser Prozess findet in sechs Schritten statt:
• Der erste Schritt besteht darin, die Verbindung zu dem herzustellen, was im eigenen Leben an erster Stelle steht.
• Im zweiten Schritt werden die eigenen Ziele definiert. Dabei geht es um die Rollen, die man im Beruf, in der Familie und in der Gesellschaft einnimmt.
• Im dritten Schritt wählt man für alle Rollen die Quadrant-II-Ziele aus, indem man sich die Frage stellt, was man für eine Woche in jeder Rolle tun könnte, um die größte positive Wirkung zu erzielen.
• Im vierten Schritt schafft man sich einen Entscheidungsrahmen für diese Woche.
• Im fünften Schritt überträgt man die eigene Philosophie auf den Augenblick.
• Im sechsten Schritt schließlich bewertet man den Quadrant-II-Prozess, indem man die Erfahrungen dieser einen Woche zur Grundlage gesteigerter Effektivität für die nächste Woche macht.

3. Die Synergie der Interdependenzen

Viele wesentliche Dinge erstrecken sich auf Beziehungen zu anderen Menschen. In der Realität ist alles wechselseitig abhängig. Das führt zum Interdependenz-Paradigma. Dieses zielt auf eine effektive synergetische Interaktion mit Menschen.

4. Die Kraft und der Friede eines prinzipienorientierten Lebens

Beispiele zeigen, dass die vierte Generation des Zeitmanagements die Qualität der Zeiteinteilung und das Wesen der Tätigkeit völlig verändern kann. Vom Zeitmanagement führt der Weg zur persönlichen Führungsstärke. Es gibt Antwort auf die Fragen, was von der täglichen Managementarbeit am wichtigsten ist, was man delegieren, problemlos aufschieben oder vermeiden kann. Und es zeigt, wie man sich seine Zeit einteilen soll, um die wichtigen Dinge zu schaffen.
 

Im Umfeld des Themas Das Buch bietet Tipps für die Praxis; wie Rezensionen zeigen, leistet es konkrete Hilfe zur Steuerung der eigenen Zeit im Berufs- und Privatleben. Die Autoren widersprechen dem traditionellen Verständnis von Zeitmanagement. Während die »alte Schule« behauptet, man könne durch eine effizientere Erledigung der Dinge letztlich Kotrolle über das eigene Leben gewinnen, und ein höheres Maß an Kontrolle werde zur Lösung der Probleme beitragen, bezeichnen Covey und das Ehepaar Merrill diesen Weg als sinnlos. Sie argumentieren wie folgt: Wir kontrollieren zwar unsere Handlungsentscheidungen, aber die Folgen unserer Entscheidungen werden von allgemeingültigen Gesetzen bestimmt. Nicht der Mensch kontrolliert sein Leben, sondern Prinzipien.
 
Quelle
Campus Management
 
Schlagwörter Selbstmanagement / Zeitmanagement / Dinge-Paradigma / Dringlich vs. Wichtig / Gewinn-Gewinn-Prozess / Gewissen / Grundbedürfnisse / Menschen-Paradigma / Quadrant zwei