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Die heimliche Medienrevolution

Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern

"Die Medienrevolution ist in erster Linie eine technische Entwicklung mit einem erst noch erwachenden sozialen Bewusstsein."

 

 

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Preis: EUR 19,00
 

 
Bewertung (max. 10)

8

 

Review

Die nach wie vor rasante Entwicklung des Internet übt Faszination aus und macht gleichzeitig Angst: Faszination ob der schier unendlich scheinenden neuen Möglichkeiten, Angst von diesen überrannt zu werden. Gegen die Angst hilft Information. Einen guten und umfassenden Einstiegspunkt dazu bietet dieses Buch über die inzwischen vielleicht gar nicht mehr so heimliche Revolution, die sich vor unser aller Augen abspielt.

Dabei setzt es sich das anspruchsvolle Ziel, sowohl wichtige technische Grundlagen zu vermitteln als auch die gesellschaftlichen und politischen Implikationen herauszuarbeiten. Da sich "harte" Technik und "weicher" gesellschaftspolitischer Diskurs selten gut verbunden sehen, handelt es sich auch um eine Wanderung auf dem Drahtseil, bei der leicht ein Absturz droht. Um es gleich zu sagen: Seinem hohen Anspruch wird der Autor insgesamt gerecht, auch wenn das Seil manchmal heftig zu schwanken anfängt. So möchte man zum Beispiel nicht gleich im Vorwort lesen: "Nein, diese Welt hat aus Auschwitz nichts gelernt." Mit einem derartig pauschalen und damit falschen, provozierendem Diktum dürften sich viele Leser gleich zu Anfang abgeschreckt fühlen, was dem Buch insgesamt nicht gerecht werden würde.

Das Buch ist in vier etwa gleich gewichtete Abschnitte unterteilt: Im ersten geht es um wissenswerte, teilweise historische Hintergründe, im zweiten um freie Software (so genannte "Open Source"-Software). Der dritte und vierte Abschnitt behandelt neue Formen der Kollaboration im Internet, die so genannten Weblogs und Wikis, wobei die bekannte Wikipedia nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs darstellt. Alle Phänomene werden fundiert beschrieben, wobei das Buch nur so mit Beispielen und Internetadressen gespickt ist. Deutlich wird, dass der Autor weiß, wovon er spricht, da viele der genannten Projekte teilweise von ihm mit initiiert oder zumindest aktiv mit gestaltet werden.

Trotz einiger radikalerer Ansichten über freie Software (was einem überbordenden Idealismus des Autoren geschuldet ist) und der einen oder anderen Überforderung technisch nicht ganz so versierter Leser gilt: Es gibt zur Zeit im deutschsprachigen Raum keinen umfassenderen und kompetenteren Einblick in die neuen kollaborativen Techniken und Tendenzen im Internet.

 

Zielgruppe

Alle, die sich umfassend über die neuesten Entwicklungen im Internet und deren Folgen für unsere (Medien-)Welt informieren möchten.

 

Inhalt

Meme in Bewegung

Die Befreiung des Codes

Die Blogosphäre

Der Netzwerk-Effekt

Die neun wichtigsten Links zum Mitmachen

Kommentierte Literaturhinweise

 

Autoreninfo

Erik Möller ist Diplom-Informatiker (FH) und freier Journalist. Er ist aktiver Mitarbeiter bei Wikipedia und einer der Entwickler der zugrunde liegenden Open-Source-Software. Seit Jahren betreibt Möller eigene Wikis, Weblogs und Mailing-Listen.

 

Schlagwörter

Medien / Technologie / Internet / Web 2.0 / freie Software / Open Source / Social Software / Weblogs / Blogs / Blogosphäre / Wikis / Wikipedia