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Gertrud Höhler: Die Sinn-Macher
Wer siegen will, muss führen
"Die Wissensgesellschaft hat im
Strudel ihrer Gewinne und Verluste kaum Energie für den Kern der
menschlichen Existenz übrig."
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Buch
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Bewertung (max. 10)
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5
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Review
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Gertrud Höhler, für ihre
kritischen Äußerungen zur Wirtschaftsethik bekannt, macht hier einen
Rundumschlag: Sie geht der Frage nach, was dem Menschen fehlt in den Zeiten
der Deregulierung und des Wandels. Ihre Antwort: Der Sinn. Dabei beschränkt
sie sich nicht nur auf die Analyse dieses Sinnverlustes, sie liefert auch
Ideen, wie dem Problem gegengesteuert werden kann. Aber eben nur Ideen,
keinerlei positive Beispiele von Unternehmen, die dank Sinn-Findung
erfolgreich sind. Außerdem liegt die Frage auf der Hand, warum Unternehmen
sich mit einem gesamtgesellschaftlichen Problem herumschlagen sollten.
Höhler dreht den Spieß um: Schon immer hätte sich Führung mehr mit Sinn-
Stiftung als mit allem anderen beschäftigen sollen, glaubt die Publizistin.
Schließlich seien Unternehmen an motivierten, gesunden und stabilen
Mitarbeitern interessiert – und denen einen optimalen Lebensraum zu
gestalten, darauf komme es an. Höhler macht es dem Leser nicht immer leicht,
die Bedeutung ihrer Worte zu erfassen.
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Zielgruppe
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Führungskräfte, die bereit sind,
eine gewisse Sinnsuche schon bei der Lektüre auf sich zu nehmen.
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Lessons learned
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Nach der Lektüre
dieses Buches wissen Sie:
1) warum immer mehr Menschen einen Mangel an Sinn beklagen,
2) weshalb es für Unternehmen zwingend ist, der Tätigkeit ihrer Mitarbeiter
Sinn zu geben und
3) wie Sie persönlich dem Sinn auf die Spur kommen können.
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Autor
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Prof. Dr. Gertrud Höhler ist
Publizistin und Beraterin für Politik und Wirtschaft. Sie sitzt im
Aufsichtsrat einiger Unternehmen und ist Autorin mehrerer Bücher, darunter
Spielregeln für Sieger und Wölfin unter
Wölfen.
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Quelle
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