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Exklusiv für ephorie.de: Self-Coaching-Experte Eichhorn fasst die Kernthesen seines Buches zusammen

Self-Coaching: Expertenwissen für personal mastery

Erfolg basiert zunächst auf Fachkompetenz. Aber nicht nur: Die Umsetzung des eigenen Potentials setzt die kompetente Führung der eigenen Person voraus. Das erfordert, eigene emotionale, kognitive und physiologische Prozesse wahrzunehmen und zieldienlich zu gestalten. 

Menschen wollen sich weiterentwickeln. Eine Vielzahl an Studien konnten diejenigen Faktoren isolieren, die letztlich dafür ausschlaggebend sind, ob wir unser Potential zur Geltung bringen können oder nicht. Wichtige Aspekte dabei sind Coping-Kompetenz, Fehlertoleranz, lösungs- und ressourcenorientiertes Coaching des eigenen inneren Dialogs, die Regulation des eigenen Stress- und Erregungsniveaus und die feste Überzeugung, Herausforderungen erfolgreich bestehen zu können. 

Coping-Kompetenz

Erfolg fällt niemand in den Schoss. Bevor es soweit ist, müssen Rückschläge verkraftet und Hindernisse bewältigt werden. Wie dies gelingt, zeigt am Besten die Studie der amerikanischen Psychologin Shelly Tailor: Sie untersuchte, wie ein Trainingsprogramm angelegt sein muss, um Schüler besser zu machen.

Sie bildete drei Gruppen: Gruppe Eins, die Visionengruppe, sollte sich jeden Tag fünf Minuten lang vorstellen, wie schön es sein wird, wenn sie ihre Vision, sehr gute Prüfungen zu schreiben, erreicht haben. Ihre Eltern und ihre Lehrer würden sich freuen und sie könnten stolz auf sich sein. Mit der zweiten Gruppe trainierte sie hingegen kompetentes Coping von Hindernissen, die beim Lernen auftauchen können. Sie besprach mit den Schülern Fragen wie: „Du willst gerade mit Lernen anfangen als dein Freund klingelt, um dich zum Spielen abzuholen. Was machst du?“ Die dritte Gruppe erhielt kein Training.

Natürlich schnitten die Schüler der zweiten Gruppe am Besten ab. Und das bei einem Training von nur fünf Minuten pro Tag! Die Schüler der „Hindernisse überwinden“ Gruppe waren sogar auf schlechte Noten vorbereitet. Ihre Strategie: „Bei schlechten Noten lerne ich einfach weiter“. Deshalb wurden sie besser.

Da konnten die Schüler der Visionengruppe nicht mehr mithalten. Nachdem sie die Realität in Form schlechter Noten bald eingeholt hatte, war ihr Lerneifer, wie ein Strohfeuer, bald erloschen. Frustriert gaben die meisten auf.

Visionen emotionalisieren meist nur kurzfristig. Aber um wirklich besser zu werden, brauchen wir Strategien mit denen wir allfällig auftretende Durststrecken zu bewältigen. Das verlangt  Frustrationstoleranz und Durchhaltevermögen.

Dessen ungeachtet setzt die Coachingbranche immer noch überwiegend auf Visionen. Damit lassen sich Kunden leicht ködern. Denn in Visionen schwelgen ist angenehm und macht Spaß. Niemand muss sich wirklich anstrengen. Die dabei unterschwellig vermittelte Botschaft suggeriert aber gerade das Falsche: Nämlich, dass Erfolg auch spielerisch und ohne Anstrengung zu erreichen wäre. Das Gegenteil ist der Fall: Der Weg zur Könnerschaft weist auch steile Abschnitte auf. Diese müssen genommen werden, um wirklich weiterzukommen. Dazu sind Coping-Strategien nötig, die Energie liefern und Durchhaltevermögen aufbauen.

Rückschläge mit Fehlertoleranz parieren

Rückschläge können motivieren. Aber auch die innere Balance gefährden. Selbstzweifel tauchen auf. Damit besteht die Gefahr eines sich überkritischen und selbstabwertenden In-Frage-Stellens.

Vereinfacht gesagt haben wir in unserem Kopf eine Art inneres Team, deren Mitglieder vor allem bei persönlich bedeutsamen Rückschlägen und in Anforderungssituationen, wie sie den Alltag von Führungskräften und Managern mit enormem Zeitdruck, Planungsunsicherheit usw. charakterisieren, eine ungünstige Kommunikation beginnen. Einige Spieler fangen an uns abzuwerten, zu verunsichern, zu beschimpfen und abzulehnen. Sobald sie die Oberhand gewinnen, sehen wir die Welt in schwarzen Farben und Herausforderungen scheinen unüberwindbar. Wenn es uns jetzt nicht gelingt gegenzusteuern, lassen wir zu, dass sie uns von unseren eigenen Ressourcen und Kompetenzen abschneiden.

Aber „negative“ Stimmen haben oft eine wichtige Funktion, was populärpsychologische Programme, wie Positives Denken, übersehen. Sie machen beispielsweise auf Risiken aufmerksam und ermöglichen damit, sich im Voraus darauf einzustellen und sich mögliche Lösungsalternativen zurecht zu legen. Oder sie weisen darauf hin, dass wir dabei sind, uns zu überfordern. In diesem Fall haben sie eine wichtige Warnfunktion. Deshalb kann es gefährlich und gesundheitsschädigend sein, zu versuchen, „negative“ Stimmen mit mentalen Tricks „wegzudenken“. Statt dessen ist es sinnvoller, sie ernst zu nehmen und zu respektieren. Im Prinzip geht es um unseren Umgang mit uns selbst. Respekt und Achtung sind die Basis, die Optionen für neue Erfahrungen und Lernen eröffnen. Das unten angeführte Fallbeispiel zeigt Ihnen, was gemeint ist.

Die hier zu bewältigende Entwicklungsaufgabe ist nicht einfach: Es geht nicht darum einem sich selbst beschönigendem und alles akzeptierenden Entschuldigen das Wort zu reden, sondern ein weitgehend realistisches Selbstbild als Ausgangspunkt beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung zuzulassen und gleichzeitig ein angemessenes Maß an Selbstakzeptanz aufrecht zu erhalten.

Warum Entspannungstraining so wichtig ist

Kaum ein anderes psychologisches Verfahren bietet so viele Vorteile wie Entspannungstraining, Autogenes Training und ähnliche Methoden, die wissenschaftlich hervorragend erforscht sind. Seine leistungs- und gesundheitskonservierende Funktion ist bei  regelmäßigem Training sehr gut dokumentiert.

Es versetzt unseren Organismus in einen Zustand optimaler Lern- und Aufnahmebereitschaft und  fördert so wichtige Emotionen wie innere Balance und Optimismus, die sich positiv auf unsere Leistungsfähigkeit auswirken. Bereits heute betonen erste Studien aus der Optimismusforschung die Bedeutung von Optimismus für beruflichen Erfolg, psychische Stabilität und Gesundheit.

Aus der Forschung zur Selbstwirksamkeitsüberzeugung

Die Zahl der Studien, die belegen, wie wichtig der Glaube an die eigenen Möglichkeiten ist, ist kaum mehr zu überblicken. Die Befunde aus der Sportpsychologie gaben dabei die Richtung vor. So zeigten amerikanische Wissenschaftler, dass weniger erfolgreiche Athleten mehr an sich zweifeln, eher Angst davor haben, zu versagen, sich nach einem Fehler oder einer Niederlage weniger gut erholen können und sich durch plötzlich auftauchende Hindernisse schneller aus dem Konzept bringen lassen. Die Erfolgreichen hingegen stecken nicht nur Fehler schneller weg, sondern können sich voll und ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren.

1998 doppelte Frese nach. Er untersuchte erfolgreiche und weniger erfolgreiche Unternehmer. Und fand die gleichen Ergebnisse. Erfolgreiche Unternehmer glauben an sich. Sie sind der festen Überzeugung, die Dinge selbst in die Hand nehmen zu können. Krisen sind für sie Herausforderungen, die sie überwinden wollen. Aktiv gehen sie auf Schwierigkeiten zu und packen sie an.

Das überraschendste Ergebnis bei der Durchsicht der Studien zur Selbstwirksamkeitsüberzeugung besteht darin, dass sie erfolgreiches Handeln in allen wichtigen Bereichen unseres Lebens beeinflusst. Egal ob Sportler, Manager, Lehrer oder sogar Schüler – sie alle profitieren von hohen Werten an Selbstwirksamkeitsüberzeugung.

Selbst in Bezug auf Gesundheit zeigen sich die gleichen Zusammenhänge. Menschen, die eher an sich glauben, neigen dazu, Belastungssituationen weniger als Stress zu beurteilen. Stattdessen bleiben sie eher gelassen. Dadurch gelingt es ihnen eine Belastung mit mehr Abstand zu sehen. Deshalb können sie besser bewältigen. Wenn sie von einer schweren Krankheit betroffen sind, sehen sie schneller wieder Licht am Ende des Tunnels. Diese optimistische Haltung unterstützt unsere Selbstheilungskräfte.

Neue Studien zeigen: Diese positive Meinung über sich selbst ist sogar noch wichtiger als tatsächlich vorhandene Fertigkeiten! Wie Menschen komplexe Anforderungssituationen bewältigen, lässt sich besser auf der Basis ihrer Selbstwirksamkeitsüberzeugung vorhersagen als auf der Basis ihres Könnens. Warum? Wer sich selbst für kompetent hält, denkt auch positiver. Dadurch wird Energie in den Bewältigungsprozess von Herausforderungen eingespeist und der Aufmerksamkeitsfokus ist auf Lösungssuche gerichtet. Handeln wird erfolgreicher.

Und mindestens ebenso wichtig ist: Eine positiv-optimistische Haltung strahlt aus! Emotionen stecken an. Auch das macht erfolgreicher.

Portfolio für Kompetenzen und Stärken

Auf dem Weg zu personal mastery ist es sinnvoll, die eigenen Kompetenzen und Stärken immer wieder gezielt in den Blick zu nehmen. Denn sie sind eine Quelle der Kraft und Energie, wenn Hindernisse und Herausforderungen zu bestehen sind. Dabei bietet es sich an, seinen Aufmerksamkeitsfokus zunächst gezielt auf positives Feedback von Kollegen oder Geschäftspartnern zu richten, natürlich nur dann, wenn man davon ausgehen kann, dass es ehrlich gemeint ist.

Ein Portfolio „meine Stärken und Kompetenzen“ bietet die Möglichkeit sich über die eigenen fachlich-technischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen klarer zu werden. Die meisten Menschen achten allerdings einseitig auf das, was sie nicht können. Das was sie können, ist für sie „selbstverständlich“, „eine Kleinigkeit“ oder „ganz normal“. Damit werten sie ihre Kompetenzen ab. Dies verhindert geradezu den Aufbau von Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Machen Sie sich deshalb klar, wo Sie etwas bewegt haben. Diese kognitive Neuausrichtung  kann nicht im ersten Schritt gelingen, geht es doch darum alteingeschliffene Denkmuster umzuwandeln und zu erweitern.

Auf dieser Basis ist es nun bedeutend einfacher, sich in einem späteren Schritt über die eigenen Schattenseiten Klarheit zu verschaffen. Denn ein realistisches Bild über uns selbst erhalten wir nur dann, wenn wir in der Lage sind, auch abgelehnte Seiten bei uns wahrzunehmen. Dies erfordert allerdings innere Kraft und Stärke. Verbunden ist damit ein großer Vorteil: Wir haben die Möglichkeit unangemessenen Gedanken in angemessene umzuwandeln, kompetentes Verhalten aufzubauen und uns kraftspendende Emotionen einzugeben. Wie das in der Praxis aussieht, zeigt Ihnen das folgende Fallbeispiel.

Fallbeispiel

Auf dem Flug zu einem seiner wichtigsten Kunden beschlich Herrn Peter ein ungutes Gefühl. Wie oft hatte er sich schon über Herrn Mahlers überhebliche und selbstgefällige Art geärgert. Plötzlich durchzuckte ihn ein erschreckender Gedanke. „Was wäre, wenn Mahler spürt, was ich von ihm halte?“ Herr Peter wollte gar nicht weiter denken, aber diese Vorstellung ließ ihn nicht mehr los. Das Gespräch mit seinem Geschäftspartner brachte er gerade noch einmal über die Runde - oder doch nicht? Auf jeden Fall konnte es so nicht weitergehen.

Er beschloss mit Self-Coaching gegenzusteuern.

In solchen Belastungssituationen reagieren die meisten Menschen falsch. „Jetzt reiß dich bloß zusammen“, „verlier jetzt nicht die Nerven“ oder „stell dich nicht so an“ sind negativ ausgerichtete und selbstabwertende Kommentare mit denen sie ihre Gedanken und die damit zusammenhängenden Emotionen noch mehr auf das Problem ausrichten. Durch diese Problemfokussierung wird das Problem eher größer statt kleiner. Der Ausstieg aus dieser negativen Spirale wird immer schwieriger. Und noch ein weiterer Nachteil hat diese Haltung: Überkritisches Sich-hinterfragen und die damit verbundene Problemorientierung verbaut den Blick auf die eigenen Ressourcen.

Herr Peter stand vor einiger schwierigen Situation. Aber was tun? Herrn Mahler kann er nicht ändern – nur sich selbst. Daran wollte er arbeiten. Er begann mit Entspannungstraining und später mit Self-Coaching.

Sein erstes Ziel: Ruhiger und gelassener verhandeln und sich gleichzeitig in angemessener Form gegenüber Herrn Mahler abgrenzen, wenn dies nötig würde. Aber als er darüber nachdachte, wie er Herrn Mahler ganz konkret und auf angemessene Art und Weise Paroli bieten könnte, fiel ihm nichts ein. Statt dessen beschlich ein alarmierendes Gefühl. Da er bereits gelernt hatte, gerade alarmierende Gefühle ernst zu nehmen, beschloss er, während er sich entspannte, diesem Gefühl nachzugehen. Was wäre eigentlich, wenn sich Herr Mahler trotz einer angemessenen Formulierung provoziert fühlte und die Geschäftsbeziehung zu ihm abbrechen würde? Ihm wurde klar, dass es dieser Punkt war, der ihn in schwere Unruhe  versetzte. Um wirklich weiterzukommen, musste er zuerst den worste-case mental bewältigt haben. Dazu ging folgende Fragen durch:

bullet

Was wird passieren, wenn die weiteren Verhandlungen scheitern und Herr Mahlers seine Beziehung zu mir abbricht?

bullet

Welche Auswirkungen hat dies auf mein Unternehmen?

bullet

Muss ich mir dann eine neue Stelle suchen?

bullet

Wenn ja, was bedeutet das für mich als Mensch?

bullet

Wie wird meine Frau und meine Umwelt reagieren?

bullet

Welche Möglichkeiten stehen mir im schlimmsten Fall offen?

Um die beunruhigenden Emotionen, die sein Schreckensszenarium in ihm hervorriefen zu dämpfen, setzte er auf autosuggestive Aufträge. Das sind Anweisungen, die man sich in entspanntem Zustand selbst gibt, um eine bestimmtes Verhalten, Gefühle oder Kognitionen im Wachzustand zu unterstützen. Seine Aufträge waren unter anderem:

bullet

Ich behandle mich mit Respekt und Würde.

bullet

Ich nehme eigene Schwächen gelassen an.

bullet

Auch wenn mir Fehler unterlaufen, bleibe ich ein wertvoller Mensch.

bullet

Ich muss nicht immer perfekt sein und kann gleichzeitig gut mit mir umgehen.

bullet

Ich schaue der Herausforderung ins Auge, und bleibe innerlich ruhig und entspannt.

bullet

Ich werde weiterkommen, wenn ich mich darum bemühe.

bullet

Rückschritte sind immer möglich – sie zeigen lediglich an, dass ich mein Engagement noch weiterführen werde.

Es dauerte einige Zeit, bis es ihm gelang, sich seinen Befürchtungen zu stellen, statt vor ihnen davonzulaufen, wie er es bisher getan hatte. Aber dann war er frei, ein Drehbuch zu entwerfen, das ihn konkret dabei zeigt, wie er sich in den Gesprächen mit Herr Mahlers in Zukunft verhalten will. In entspanntem Zustand stellt er sich vor, dass er sich bereits so verhält, wie es seinem Ziel entspricht. Er sitzt dabei in seinem eigenen „Kino“ und sieht einen selbstgedrehten Film mit sich als souverän agierendem Hauptdarsteller. In einem zweiten Durchgang wechselt er die Perspektive. Er verlässt seinen Regiestuhl um selbst in seinen Film hineinzugehen und sich dort kompetent und erfolgreich zu verhalten. Potentiell auftauchende besondere Schwierigkeiten hat er in sein Drehbuch, so detailliert wie nur möglich eingebaut, um gegen alles gewappnet zu sein. Er stellte sich vor, wie er unangemessenem Verhalten von Herrn Mahlers sachlich aber klar entgegentritt, ohne sich provozieren zu lassen. „Es ist eine ähnliche Herausforderung wie eine Gebirgstour“, so stellte sich der passionierte Bergwanderer Herr Peter seine Aufgabe vor, „ich werde mich konzentrieren und in Ruhe Schritt für Schritt vorangehen, wie steil der Weg auch sein mag“.

Nach dem nächsten Gespräch mit Herrn Mahlers zog er Bilanz. Dabei konzentrierte er sich besonders auf das, was ihm gut gelungen war. Er war seinem Ziel einen Schritt näher gekommen, aber er war auch so klug, keine überhöhten Erwartungen an sich zu stellen. Für seine Bemühungen belohnte er sich und seine Frau ganz gezielt mit einem Theaterbesuch.

Self-Coaching sieht den Mensch als Ganzheit unter Berücksichtigung seines sozialen Kontextes. Es beinhalt unter anderem Forschungsbefunde aus der Gesundheitspsychologie, der Erholungs-, Emotions-, Optimismusforschung und der Kognitionspsychologie. Die oben erwähnten Bausteine geben einen ersten Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen von Self-Coaching. Eine umfassende Darstellung bietet das Buch des Verfassers: Christoph Eichhorn: Self-Coaching