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Empire
Die neue Weltordnung
"Das Empire materialisiert sich
unmittelbar vor unseren Augen."
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Buch
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Bewertung (max. 10)
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7
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Review
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Mit „Empire“ bezeichnen Hardt und
Negri ein globales Netzwerk, ein neues Weltreich ohne nationalstaatlichen
Einfluss. Infolge der Globalisierung entsteht ein
politisches und ökonomisches Konstrukt ohne Grenzen und ohne Zentrum, das v.
a. durch moderne Kommunikationstechniken vernetzt ist. Kurz nach der
Erstveröffentlichung vor zwei Jahren avancierte diese Gesellschaftsanalyse
von Hardt und Negri zur Bibel der Globalisierungsgegner. Selbstbewusst folgt
das Autorenduo der Tradition anderer Denker und Philosophen wie Adorno und
Horkheimer, Marx und Engels. Wer einen schnellen Überblick wünscht, sollte
die Finger davon lassen: Der weitaus größte Teil des Buches beschäftigt sich
mit der europäischen Ideengeschichte. Es ist ein philosophischer Text, den
manch einer schwer verdaulich finden wird, wenn er
sich durch die mit „Ontologie“, „Immanenz“ und „Dialektik“ durchtränkten
Seiten mühen muss. Doch an vielen anderen Stellen wiederum erfreuen die
Autoren durch scharfsinnige und mit feiner Ironie abgeschmeckte
Beobachtungen.
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Zielgruppe
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ephorie.de
empfiehlt diesen
faszinierenden Entwurf allen, die bei der hitzigen Diskussion um das
Reizwort „Globalisierung“ mitreden wollen und die die Lese- und Denkarbeit
nicht scheuen.
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Lessons learned
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Nach der Lektüre
dieses Buches wissen Sie:
1) was das Empire ist,
2) wie es historisch entstand und was seine treibenden Kräfte sind,
3) welche Rolle die USA dabei spielen,
4) was es mit den Thesen vom „Ende der Geschichte“ und vom „Zeitalter der
Postmoderne“ auf sich hat und
5) wie der Widerstand gegen das Empire aussieht.
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Autor
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Michael Hardt ist Professor für
Literaturwissenschaft an der Duke University Durham, USA. Antonio Negri war
Professor für Philosophie in Padua und Paris und Abgeordneter im
italienischen Parlament. Er ist seit den 60er Jahren einer der führenden
Theoretiker der italienischen Linken und lebt heute in Rom.
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Quelle
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