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The Quest for Global Dominance
Transforming Global Presence into Global Competitive
Advantage
"Wer nach dem Erscheinen der
Global Players aus Japan, Korea und Taiwan in den letzten zwanzig Jahren zu
wissen glaubt, was intensiver Wettbewerb ist, der sollte sich warm anziehen.
Verglichen mit dem Wettbewerb von 2020 war das vielleicht nur das Vorspiel."
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Preis: EUR
26,59
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Bewertung (max. 10)
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7
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Review
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Die Globalisierung hat für Unternehmen einen
Vor- und einen Nachteil. Der Vorteil: Die ganze Welt erscheint als ein
riesiger, oftmals noch unerschlossener, Absatzmarkt. Der Nachteil: Alle
anderen weltweit tätigen Unternehmen sehen dies genauso! Daher ist heute
zunehmend selbst der sicher geglaubte Heimatmarkt in Gefahr. Die beiden
Wirtschaftsprofessoren und Berater Govindarajan und Gupta drücken dies Buch
"Erfolgreiche Internationalisierungs-Strategien" so aus: "Wer nach dem
Erscheinen der Global Players aus Japan, Korea und Taiwan in den letzten
zwanzig Jahren zu wissen glaubt, was intensiver Wettbewerb ist, der sollte
sich warm anziehen. Verglichen mit dem Wettbewerb von 2020 war das
vielleicht nur das Vorspiel".
Leider sind die mit der Internationalisierung
einhergehenden Probleme alles andere als trivial: Einmal abgesehen davon,
dass das Unternehmen überhaupt ein funktionierendes Geschäftsmodell haben
muss (zu Zeiten der New Economy ja alles andere als selbstverständlich),
muss dieses auf andere Länder übertragbar bzw. entsprechend lokal anpassbar
sein. Dort hat man es dann im Allgemeinen mit diversen, vormals unbekannten
Gegenspielern – aber auch neuen Partnern zu tun. Man muss sein Geschäft
jetzt international koordinieren, inklusive Wissensmanagement (oder wie die
Autoren es ausdrücken: eine "globale Wissensmaschine" schaffen). Zusätzlich
muss die Firmenkultur und damit die Corporate Identity über Ländergrenzen
hinweg transferiert werden. Und dann war da ja auch noch das Internet,
welches per se international ist und sowieso in jede Strategieüberlegung
gehört. Zu allem haben die Autoren durchaus Fundiertes zu sagen, wobei die
vorgestellten Modelle immer gleich mit diversen Case-Studies nach
amerikanischer Fachbuchmanier belegt werden.
Leider merkt man dem Buch an,
dass es vom Ursprung her eine Zusammenstellung verschiedener Artikel beider
Autoren ist und damit eine übergreifende Konsistenz vermissen lässt. Da
einige dieser Artikel bereits 1999 erschienen sind und offensichtlich nur
teilweise überarbeitet wurden sowie das Buch als Übersetzung erst jetzt bei
uns erscheint, muss der Leser z. B. mit Erfolgsstories der Mega-Pleite-Firma
Enron vorlieb nehmen. Und eine Sache fällt besonders auf: Für die beiden
amerikanischen Autoren scheint es (fast) nur amerikanische Unternehmen zu
geben. Mit dem globalen Denken ist es eben nicht so einfach...dies gilt wohl
auch für Autoren von Globalisierungsbüchern.
Holger von Jouanne-Diedrich
(Originalbeitrag erschien in der Financial Times Deutschland am 4. Juni
2002)
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Zielgruppe
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Führungskräfte, die vor den
Herausforderungen der Globalisierung stehen und dafür systematisches
Handwerkszeug benötigen.
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Kurz-Abstract
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• Heute kann niemand auf eine globale
Denkweise verzichten: Die Zwillingskräfte des ideologischen Wandels und der
technologischen Revolution machen die Globalisierung zu einem der
wichtigsten strategischen und betrieblichen Themen.
• Eine globale Präsenz ist nicht gleichbedeutend mit einem globalen
Wettbewerbsvorteil; vielmehr muss sich das Unternehmen an Ansätzen zur
Wertsteigerung orientieren: Anpassung an lokale Marktunterschiede, Nutzung
globaler Größen- und Breitenvorteile, Wahl optimaler Standorte, Maximierung
des standortübergreifenden Wissenstransfers und umsichtiges Taktieren im
globalen Schachspiel.
• Ein Wettbewerbsvorsprung beruht heute nicht auf militärischer Macht oder
finanziellen Mitteln, sondern an der Fähigkeit, weltweit kompetente
Mitarbeiter zu mobilisieren.
• Nur jene Unternehmen, die die globale Revolution innerhalb ihrer Branche
anführen, werden zu den Gewinnern im Kampf um die globale Dominanz zählen.
Globalität ist ein vielschichtiges, interdependentes Konstrukt aus den
Kategorien Marktpräsenz, Lieferkette, Kapitalbasis und Denkweise.
• Die regionale Verteilung der 500-1000 größten Unternehmen wird sich in 20
Jahren drastisch verändern und zu einem deutlich schärferen Wettbewerb
führen.
• Die Echtzeitkoordination weltweit verstreuter Tätigkeiten wird Dank der
fortschreitenden technologischen Revolution zur Routine werden.
• Die Fragen einer erfolgreichen Globalisierung beziehen sich auf: Wahl der
Produkte und der strategischen Märkte, Eintrittsalter, Übertragung der
Corporate Identity, Erfolg im lokalen Wettbewerb und Tempo der globalen
Expansion.
• Effektiver globales Wissensmanagement hängt nicht nur von der IT-Plattform
ab, sondern viel entscheidender vom sozialen System des Unternehmens.
• Ein Geschäftsmodel ist grenzüberschreitend skalierbar, wenn der Bedarf an
lokalen Ressourcen (Finanz-, Infrastruktur-, Management- und
Wissensressourcen) und der Grad der notwendigen lokalen Anpassung möglichst
gering ist.
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Autorinfo
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Vijai Govingdarajan ist Professor für
International Business an der Tuck School. Er berät
eine Reihe global tätiger Großunternehmen, u. a. IBM HP, AT&T und Kodak.
Anil K. Gupta ist Professor für Strategie und International Business an der
Smith School of Business an der Universität Maryland. Er gilt in den USA als
kommende akademische Größe in seinem Fachgebiet und ist ebenfalls beratend
tätig.
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Schlagwörter
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Internationalisierung / globaler
Wettbewerbsvorteil / globale Denkweise / Wissensmaschine / globale
Geschäftsteams / Internationalisierung im digitalen Zeitalter
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Weitere Titel
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Die Welt ist flach
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