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Lothar Späth: Jenseits von Brüssel
Warum wir die europäische Idee neu erfinden
müssen
"Trotz vergeudeter Milliarden,
trotz unsinniger Subventionspolitik, trotz wirrer Bürokratie ist das
vereinte Europa ein unschlagbares Erfolgskonzept."
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Bewertung (max. 10)
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8
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Review
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Die einst hehre Idee eines
vereinten Europas ist zu einer bürokratischen Veranstaltung verkommen. Die
Begeisterung für ein großes Ganzes ist bei den Bürgern dem Unwillen über die
Regulierungswut und die Realitätsferne der Brüsseler Bürokratie gewichen.
Wir brauchen eine neue Vision von Europa, die uns über die großen
Herausforderungen trägt, die in Gestalt der Globalisierung auf uns zukommen.
Das ist die Ausgangsthese von Lothar Späth und Herbert A. Henzler. Es
gelingt ihnen, an konkreten Zusammenhängen sowohl die Gründe für die
gegenwärtige Misere auszumachen als auch praktikable und verlockende
Alternativen zu weisen. Sie zeigen, welches Potenzial in einem Europa
steckt, das sich selbstbewusst sowohl von den USA als auch von den
Schwellenländern Asiens abgrenzt. Über die Angemessenheit einzelner
Maßnahmen zur Meisterung des anstehenden Strukturwandels lässt sich gewiss
streiten, der Entwurf insgesamt ist jedoch überzeugend.
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Zielgruppe
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Wir wünschen dem
schwungvoll und anschaulich geschriebenen Buch viele Leser, die sich anregen
lassen, die Europadiskussion neu und differenziert anzugehen..
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Lessons learned
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Nach der Lektüre
dieses Buches kennen Sie:
1) Europas mögliche Entwicklungslinien im Zeichen der Globalisierung,
2) die Folgen verkrusteter Brüsseler Strukturen und Maßnahmen zu ihrer
Aufweichung.
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Autoren
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Prof. Dr. Herbert A. Henzler ist
seit 1970 Berater bei McKinsey&Company Inc. und seit 1999 Chairman von
McKinsey Europa. Henzler war u. a. Berater des
Bundeswirtschaftsministeriums. Dr. Lothar Späth führte von 1978 bis 1991 als
Ministerpräsident die Landesregierung von Baden-Württemberg. 1991 übernahm
er die Geschäftsführung der Jenoptik GmbH und ist heute
Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG.
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Quelle
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