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Geschäftsmodelle
2010 – wie CEOs ihr Unternehmen
transformieren
Was unterscheidet
Unternehmen im Jahre 2010 von heutigen Unternehmen? Vor allem intelligentere
Geschäftsmodelle. Lösungs- statt Produktangebot, neue Wege zum Kunden, enge
Anbindung der Kunden, Ecosystem, Convenience, flexiblere Preismodelle und
schnelle Transformation prägen die Geschäftsmodelle des Jahres 2010. Die
Geschäftskonzepte können intelligenter werden, weil Menschen und Organisationen
die IT als Intelligenzverstärker nutzen. Die Antwort auf die Herausforderungen
des Marktes gibt nicht die IT, sondern das Geschäftsmodell, das die IT nutzt.
Die Kernthesen des Buchs
Die
Unternehmensleitungen müssen nicht nur die Potenziale der IT kennen, sondern vor
allem die neuen Geschäftskonzepte verstehen.
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Unternehmenswert aus Kundenwert: Der Kunde kauft bei dem Unternehmen,
dessen Leistungen ihm den höchsten Nutzen stiften. |
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Kundenwert aus
Kundenprozess: Erfolgreiche Geschäftsmodelle sind auf den Kunden
ausgerichtet – nicht auf das Produkt. Lösungsanbieter vereinfachen dem
Kunden das Leben, weil sie seinen Kundenprozess kennen und ihre Leistungen
darauf abstimmen. |
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Mehr Kunden und
mehr für den Kunden: Wer den Kunden besser kennt als der Wettbewerb,
kann ihm passgenaue Leistungen anbieten und wird so zum bevorzugten
Geschäftspartner. |
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Innovation und
Individualisierung statt Commoditisierung: Der Commoditisierung seiner
Leistungen kann nur entgehen, wer sich durch innovative und
kundenindividuelle Leistungen immer wieder vom Wettbewerb absetzen kann. |
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Stille
Auftragsabwicklung: Der Kunde schätzt die Bequemlichkeit einer
Auftragsabwicklung, um die er sich nicht kümmern muss. |
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Strategiekonforme Führung: Eine integrierte Datenbasis auf Grundlage
aller verfügbaren externen und internen Informationen ist ein wichtiger
Hebel für eine strategiekonforme Führung. |
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Value Chain
Redesign: Erfolgreiche kundenorientierte Unternehmen konzentrieren sich
auf ihre eigenen, festgelegten Kernkompetenzen. Um die anderen Aufgaben im
Kundenprozess abzudecken, bauen sie ein Partnernetz auf und können so
umfassende Kundenlösungen anbieten. Die Effektivität, Flexibilität und
Kosteneffizienz, mit der dieses Ecosystem eine Kundenlösung erstellt, kann
die Wettbewerbsposition stärker beeinflussen als die Lösung selbst. |
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Flexibilisierung der Informationsarchitektur: Das Geschäftsmodell und
seine geplanten Veränderungen müssen die Informationsarchitektur bestimmen.
Ziele sind durchgängige Geschäftsprozesse ohne Liegezeiten. Dies setzt
Standardisierung und das Vermeiden von Medienbrüchen voraus. Dabei ist
Heterogenität als Realität zu akzeptieren. Unternehmen brauchen nicht bloß
eine technische Plattform, sondern eine offene, serviceorientierte
Geschäftsprozessplattform (Flexibilität und Produktivität zu niedrigeren
Kosten, kleineres Einführungs- und Betriebsrisiko (Business Continuity)). |
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Geschwindigkeit
der Transformation: CEO und Geschäftsleitung bestimmen die
Transformationsgeschwindigkeit. Die richtige Vision der Geschäftslösung
umfasst vielleicht 20 Prozent der Managementaufgabe, die Umsetzung macht
meist mehr als 80 Prozent der Führungsaufgabe aus. |
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Wert auf der
Informatik: Die Geschäftsleitung muss die Informatik auf die
Unternehmensstrategie ausrichten. |

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