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15 Jahre Outsourcing-ForschungSystematisierung und Lessons LearnedEinführung Outsourcing ist akademisch wie praktisch ein zeitloses, d. h. permanent aktuelles und wichtiges Thema. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass einer der Zentralbereiche der Betriebswirtschaftslehre tangiert wird: Der wirtschaftliche Umgang mit knappen Ressourcen, insbesondere im Kontext stets anzupassender Make-or-Buy-Entscheidungen [Matiaske/Mellewigt 2002]. Dies betrifft operative wie auch strategische Fragestellungen gleichermaßen. Damit ist zu erklären, dass Outsourcing sowohl in Zeiten innovativer Dynamik als auch in Zeiten der Rezession als wichtig wahrgenommen wird. In ersteren zur Sicherung des Zugriffs auf neue Technologien und als Möglichkeit, mit Personalknappheit umzugehen, in letzteren als potenzielles Mittel, Kosten zu sparen. Damit ist Outsourcing sicherlich kein Modethema, obwohl der Begriff von der Gesellschaft für deutsche Sprache in ihre Liste der »Unwörter des Jahres« aufgenommen wurde [Knolmayer et al. 2003]. Generell hat sich die Frage, die sich Firmen stellen müssen, von »Sollen wir outsourcen?« zu »Wie sollen wir sourcen?« gewandelt [Hirschheim/Dibbern 2002]. Die Entscheidung von Eastman Kodak aus dem Jahr 1989, seine Datenverarbeitung und Kommunikationsnetze an DEC, IBM und Businessland zu übertragen, d. h. outzusourcen, wird gemeinhin als Meilenstein angesehen, sich bewusst mit Outsourcing sowohl im theoretisch-akademischen als auch im praktischen Kontext auseinander zu setzen. Dieser Beitrag möchte einige grundlegende Überlegungen zum Stand der Forschung und Praxis fast 15 Jahre später darlegen. Insbesondere beschreibt und systematisiert er wichtige Varianten des IT-Sourcings und setzt diese in Bezug zu dem in Kapitel 3 beschriebenen Modell des produktorientierten Informationsmanagements. Die hier vorgestellte Anwendung des Modells auf das Outsourcing kann als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen gesehen werden. Lesen Sie den ganzen Artikel hier:
Dieser Artikel von
ephorie-Chefredakteur Holger von Jouanne-Diedrich ist abgedruckt in
"Informationsmanagement. Konzepte und Strategien für die Praxis" (Hrsg.
Zarnekow, Brenner, Grohmann), S. 125-133. Zurück zur Rubrik-Hauptseite: Outsourcing |
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