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Mobile Commerce
Strategien, Geschäftsmodelle, Fallstudien
"Die verschiedenen
Einsatzmöglichkeiten mobiler Technologien im Rahmen von Geschäftsprozessen
lassen sich inzwischen durch zahlreiche Beispiele belegen."
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Bewertung (max. 10)
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9
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Review
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Kommt UMTS? Wenn ja: Wie? Was
wird die so genannte Killerapplikation? Videos unterwegs anschauen? Werden
wir alle durch die zusätzlichen Sendemasten durch Elektrosmog verseucht?
Welches Telekommunikationsunternehmen bricht als nächstes unter der Last der
gezahlten Lizenz-Milliarden zusammen?
Dies alles sind die Themen, die die Öffentlichkeit im Zusammenhang mit
Mobile Commerce oder Mobile Business bewegen. Verbindendes Element: Es geht
nur um den Konsumenten-Markt. Ähnlich wie im Internet, welches am Anfang
ebenfalls von so genannten B2C-Themen geprägt war, kommt auch beim Mobile
Business langsam, aber sicher der Unternehmenssektor ins Blickfeld von
Strategen - aber besonders auch von Kosteneinsparern. Der Grund ist einfach:
Während im Konsumentengeschäft alles flächendeckend gleichzeitig zur
Verfügung stehen muss (Sendemasten, Endgeräte, Inhalte, genügend
Abonnenten), um kostendeckend arbeiten zu können, geht es im
Unternehmenssektor um überschaubare Prozesse, z. B. im Außendienst oder bei
der Service- und Wartungsmannschaft, welche an die Unternehmens-IT
angeschlossen werden müssen.
Dieses Buch ist eines der ganz wenigen, welches genau auf diese immer
wichtiger werdenden Aspekte des Mobile Business besonders eingeht. Dabei ist
es zweigeteilt in theoretische Grundlagen und praktische Fallbeispiele.
Dadurch dass es sich um ein Herausgeberwerk handelt, sind einzelne Beiträge
besser, andere etwas schlechter. Insgesamt sind die meisten aber lesenswert
- und damit auch das gesamte Buch.
Holger von Jouanne-Diedrich, Chefredakteur
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Zielgruppe
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Das Buch richtet sich an
Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsleitung sowie an alle
Entscheidungsträger der Telekommunikationsbranche. Insbesondere angesprochen
sind alle Carrier, Telekommunikationsunternehmen und ISPs, Netzbetreiber,
Service Provider, Reseller, Anbieter von Netzdiensten, Netzwerkkomponenten
und spezialisierten Softwarelösungen sowie Beratungsunternehmen,
Distributoren und Unternehmen mit hohem Kommunikationsaufkommen. Darüber
hinaus Medien- und Kommunikationsmanager, Marketingleiter und Assistenten
und IT-Verantwortliche.
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Lessons Learned |
Nach Lektüre dieses Buches verfügen Sie
bezüglich Mobile Commerce über
1) theoretisches Grundwissen und praktische Fundierung sowie
2) Konzepte/Strategien für die Eigenentwicklung.
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Kurz-Abstract |
•
Die Einsatzmöglichkeiten des M-Commerce erstrecken sich in
bestehende Wertketten wie zum Beispiel die Erweiterung und der Ausbau des
Vertriebssystems durch innovative Kundenservices und der Aufbau zu einem
Mehrvertriebssystem aber auch die Schöpfung neuer Angebote und
Dienstleistungen.
• Die
Entwicklung des Telekommunikationsmarktes fordert von den
Entscheidungsträgern auf diesem Markt eine permanente Überprüfung der
Marktpositionierung.
• Der
kreative und kundenorientierte Aufbau einer modernen Netzinfrastruktur und
die entsprechenden Anwendungen unter Wahrung der höchst möglichen
Flexibilität (Time to Market), Sicherheit und Qualität stellen die
bedeutendsten Erfolgsfaktoren im derzeitigen Wettbewerb dar.
• Nur wenn die
Mobile-Commerce-Anwendungen der jeweiligen Zielgruppe einen entsprechenden
Nutzen bieten, können die gegenwärtig noch bestehenden Barrieren des Mobile
Commerce außer Kraft gesetzt werden und nur dann kann diese neue Disziplin
als Entwicklungstreiber fungieren.
• Anbieter von mobilen Telekommunikationsdiensten müssen sich vor dem
Hintergrund neuer mobiler Daten- und Breitbanddienste einem stark
segmentierten Markt stellen, in dem traditionelle Geschäftsmodelle der
Mobilfunkanbieter, die vornehmlich auf ein großes Endkundensegment
ausgerichtet waren, abgelöst werden durch neue, differenzierte
Marktstrategien.
• Neben einer bestehenden Kundenbasis ist vor allem ein superiores Produkt,
das den Spezifika der mobilen Endgeräte angepasst ist, erforderlich, um
gerade zu Beginn einer technologischen Entwicklung viel versprechende
Partnerschaften eingehen zu können und die Marktführerschaft zu erreichen.
Marketing-Spendings können demgegenüber in den Hintergrund treten.
• Elementare Voraussetzung für die Zahlungsbereitschaft der Endverbraucher
ist und bleibt jedoch auch im mobilen Business Servicequalität und
erkennbarer Mehrwert.
• Bezogen auf das Mobile Business muss es im gemeinsamen Interesse von
Netzbetreiber wie auch Content- und Serviceanbietern liegen, Mehrwertdienste
nicht - wie es im stationären Internet gängige Praxis ist - an den Kunden zu
verschenken.
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Autoreninfo
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Franz Lehner ist Lehrstuhlinhaber für
Wirtschaftsinformatik an der Universität Regensburg. Mit dem ZMI (Zentrum
für Mobilität und Information), zu dessen Sprecher er nominiert wurde, baut
Prof. Lehner ein Center of Excellence in Bayern auf, dessen Schwerpunkt auf
mobilen Anwendungen liegen wird. René Teichmann ist Mit-Herausgeber zweier
Fachzeitschriften und Herausgeber verschiedener Fachpublikationen zum
Spannungsfeld Wirtschaftsinformatik und
Betriebswirtschaft.
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Schlagwörter |
Mobile Business /
Mobile Commerce / Location Bases Services
/ Dienstleistungen / Telekommunikationsdienste
/ Strategie / Glossar /
Fallstudien
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