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Hartmann, Sifonis, Kador: net ready

Das Handbuch für Ihre erfolgreiche Onlinestrategie

"E-Business hat die Unternehmenswelt revolutioniert, und seine Bedeutung wird in Zukunft immer größer werden."

 

 

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Preis: EUR 39,90

Bewertung (max. 10)
10
 
Warum sollte man dieses Buch lesen?
E-Business hat die Unternehmenswelt revolutioniert, und seine Bedeutung wird in Zukunft immer größer werden. Darum ist es wichtig, die Realität des Internet-Geschäfts zu kennen. Bevor ein Unternehmen viel Geld in Web-Initiativen steckt, muss es die Voraussetzungen für den Erfolg im Netz schaffen – es muss net ready werden.
 
Erste Übersicht
Die Autoren zeigen, wie sich Unternehmensstrukturen gezielt auf die im E-Business erforderlichen Sachinhalte, Denkstrukturen und Verfahrensweisen ausrichten lassen. Sie erklären die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit Unternehmen E-Business installieren und umsetzen können. Sie behandeln Fragen nach den Motoren der Net Readiness, stellen die möglichen Geschäftsmodelle vor und beschäftigen sich mit den Dimensionen der Mehrwerttechniken im E-Business.
 
Der Inhalt im Einzelnen

1. Erfolgsstrategien in der E-conomy

In der E-conomy verlieren alte Grundsätze ihre Gültigkeit. Während die Motoren der Net Readiness bewirken, dass die New Economy immer mehr an Fahrt gewinnt, definieren sie die Grundlagen des Verhaltens im Geschäftsleben neu und schaffen einen völlig neuen Handlungsrahmen.
Folgende Motoren treiben diese Entwicklung an:
• Die Wertschöpfung verlagert sich hin zu Content.
• Einfache Prozesse werden komplex.
• Statische Branchen werden dynamisch, immaterielle Produkte und Leistungen werden wichtiger als materielle.
• Die Kunden werden unnachsichtiger und kritischer; Lösungen müssen kundenspezifischer werden.
• Die Vertriebskanäle werden flexibler.
• Neue Infomediäre erbringen neue Wertschöpfungen.
• Konvergenzprobleme bieten Chancen.
• Im Zuge der Digitalisierung werden Form und Funktion getrennt.
• Im Trend der Informatisierung breiten sich intelligente Produkte aus.
• Durch Komprimierung sinken die Transaktionskosten.
• Kein Wettbewerbsvorteil ist mehr von Dauer. Ein nützliches Instrument zur Beurteilung von E-Business- Projekten ist die E-Business-Wertmatrix. Sie zeigt, dass für den Erfolg zwei Merkmale wichtig sind: zentrale Relevanz und Praxisinnovation. In der Matrix kann der Standort jeder Internetanwendung bestimmt und ein besseres Verständnis darüber gewonnen werden, was man tun muss, um die Erfolgschancen zu maximieren.
Für E-Business-Aktivitäten stehen fünf Geschäftsmodelle zur Auswahl:
• Internet-Shop: Wirtschaftseinheit, deren Zweck es ist, Handel zu treiben, Gewinne zu erwirtschaften und Mehrwert anzubieten.
• Infomediär: Wirtschaftseinheit, die Inhalte, Informationen, Wissen oder Erfahrungen vermittelt, die eine E-Business-Transaktion mit Mehrwert bereichern.
Vertrauensvermittler: Einheit, die Vertrauen zwischen dem Käufer und dem Verkäufer schafft.
• E-Business-Unterstützer: Unternehmen, das eine Komponente oder Funktionalität sowie verwandte Leistungen bereitstellt, um die Geschäfte anderer virtueller Unternehmen oder Infomediäre zu unterstützen.
• Infrastrukturanbieter/Handelsgemeinschaft: Anbieter, der Nutzer mit sich ergänzenden Interessen zusammenführt; eine Unternehmensgemeinschaft, die durch eine gemeinsame Infrastruktur gemeinsame Interessen verfolgt.

2. Mehrwerttechniken in der E-conomy

Bei der Schaffung von Mehrwert im E-Business lassen sich drei Dimensionen unterscheiden:
• Dimension »Neue Produkte und Märkte«: In dieser Dimension geht es darum, Produkte oder Dienstleistungen neu zu definieren, Nutzenversprechen neu zu fassen, die Produkte in der Wertkette aufzuwerten oder Form und Funktion strategisch zu trennen.
• Dimension »Neue Geschäftsprozesse«: Aus der Erneuerung der geschäftlichen Infrastruktur entstehen neue Chancen zum Wandel der Geschäftsprozesse. Hierzu kann ein Unternehmen Prozesse entbündeln und outsourcen; eine neue Rolle, etwa als Infomediär oder Infrastrukturanbieter, übernehmen; die Bestandteile der Wertlieferung komprimieren oder das bisherige Preis-Leistungs-Verhältnis (»Billig kaufen – teuer verkaufen«) abschaffen.
• Dimension »Neue Branchen«: Um eine neue Branche zu begründen, stehen vier Strategien zur Auswahl:
– Grundlagen des Wettbewerbs neu definieren (Beispiele: E-Trade als erster Internet-Wertpapierhändler, Amazon.com als erster virtueller Buchhändler).
– Rolle des Marktplatzbetreibers für die Branche übernehmen (Beispiele: Sabre als Online-Reservierungssystem für American Airlines, LoopNet als kommerzieller Immobiliendienst im Web).
– Branchengrenzen neu ziehen (Beispiel: Ingram Micro mit seinem »Channel-Assembly«-Modell im Internet, bei dem PC-Bauteile verschiedener Hersteller nach Kundenwünschen zusammengebaut werden).
– Regeln brechen (Beispiel: DoubleClick verzichtet auf die Zwischenstufe zwischen Werbung und Transaktion und erbringt einen Just-in-time-Service für die Werbewirtschaft).

3. Net Readyness in der Realität

Cisco Systems hat seine Zukunft darauf gesetzt, die Infrastruktur für die E-conomy zu liefern. Mit seinen Prozessen ermöglicht es jedem Beteiligten, mithilfe des Internets Mehrwert zu schaffen und fordert damit drei voneinander unabhängige proprietäre Netzwerke heraus: Local Area Networks (LAN), Wide Area Networks (WAN) und Sendenetzwerke für Video.
Die neue Wirtschaft wird durch elf Regeln bestimmt:
• Entscheiden, ob man Regeln brechen, erschüttern, schreiben oder entgegennehmen will.
• Eigene Produkte vernichten, bevor jemand anderes es tut.
• Initiativen ständig infrage stellen, verbessern und dem Kunden erklären.
• Sich auf Bewegung konzentrieren, nicht auf Stillstand.
• Niemand schafft es allein.
• Lieferanten und Kunden müssen kooperieren wie nie zuvor.
• Rennen, nicht gehen.
• Auf das Netzwerk kommt es an.
• Produktangebot auf intelligente Weise anpassen.
• Auf starke Marken und Vertriebswege setzen.
• Nicht Planen.
 

Im Umfeld des Themas Die Autoren sind Mitarbeiter bei Cisco Systems, Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmensberater. Sie bauen ihr Konzept auf den Säulen traditionellen Wirtschaftens (Führung, Organisation, Kompetenzen und Technologie) auf, fordern jedoch eine intensivere Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des elektronisch vernetzten Wirtschaftens. Die Praxiserfahrung der Autoren macht die theoretischen Aspekte und Denkansätze verständlich. Das Buch wurde von den Unternehmen gut angenommen: Es erreichte Spitzenplätze auf den Bestsellerlisten der New York Times und des Wall Street Journals.
 
Quelle
Campus Management
 
Links Digital Capital
 
Schlagwörter Strategie / New Economy / E-conomy / Net Readiness / E-Readiness / E-Business / Infomediär