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John K. Galbraith: Die Ökonomie des unschuldigen Betrugs

Vom Realitätsverlust der heutigen Wirtschaft

"Das, was mächtigen ökonomischen Interessen dient, gilt als die Wahrheit."

 

 

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Preis: EUR 14,00
 

 
Bewertung (max. 10)

9

 

Review

Dieses Buch stammt nicht von irgendwem, sondern aus der Feder eines der renommiertesten Wirtschaftswissenschaftler unserer Zeit: John K. Galbraith. Wahrscheinlich ist Galbraith auch deshalb so anerkannt, weil er sich niemals durch vordergründige wirtschaftliche Interessen korrumpieren lassen hat - und dieses Buch steht in jener guten Tradition.

Was meint Galbraith nun mit "unschuldigem Betrug"? Er bezeichnet damit das Phänomen, dass sich im Wirtschaftsleben gerade auch diejenigen vor den Karren von mächtigen ökonomischen Interessen spannen lassen, deren eigene Interessen jenen eigentlich diametral entgegengesetzt sind. Dies beginnt, wie so oft, schon bei der Verwendung der Sprache.

Nach Galbraith müsste man inzwischen bei unserem Wirtschaftssystem eigentlich unverhohlen vom "System der Konzerne" sprechen, und doch findet dieser offensichtliche Sachverhalt im öffentlichen Diskurs kaum die notwendige Aufmerksamkeit. Doch auch an anderer Stelle legt Galbraith den Finger in die Wunde: "Wir haben uns voll und ganz mit der Tatsache abgefunden, dass diejenigen am großzügigsten entlohnt werden, die den meisten Spaß bei der Arbeit haben."

Das Buch wimmelt von pointierten Apercus, wobei eines doch deutlich wird: Galbraith ist kein eigentlicher "Linker", sondern eher ein Kapitalist, der den Kapitalismus vor sich selber schützen, ja vielleicht sogar retten will. Und kaum ein anderer könnte dies, ob seiner großen Lebenserfahrung, überzeugender und rhetorisch brillanter als er.

 

Zielgruppe

Alle politisch und wirtschaftlich interessierten Leser.

 

Inhalt

Einleitung und persönliche Anmerkung
I. Was heißt »unschuldiger Betrug«?
II. Die Umbenennung des Wirtschaftssystems
III. Die Komplizenschaft der Ökonomen
IV. Die Scheinwelt der Arbeit
V. Das Unternehmen als Bürokratie
VI. Die Macht der Konzerne
VII. Der Mythos von den zwei Sektoren
VIII. Die Finanzwelt
IX. Die elegante Flucht vor der Wirklichkeit
X. Das Ende der Unschuld
XI. Außen- und Militärpolitik
XII. Schlusswort

 

Autor

John Kenneth Galbraith, geboren 1908 in Kanada, ist einer der bekanntesten Wirtschaftswissenschaftler der Welt. Er lehrte in Princeton und Harvard, war Mitglied im Kriegskabinett Franklin D. Roosevelts und später u.a. Berater der US-Präsidenten Kennedy und Johnson. Er hat über 30 Bücher geschrieben und zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

 

Schlagwörter

Politik / Wirtschaft / Wirtschaftspolitik / Wirtschaftsethik / Corporate Social Responsibility (SCR) / System der Konzerne