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Out ist das Outsourcing um jeden Preis

ephorie-Chefredakteur von Jouanne-Diedrich auf Titelseite von FTD-Beilage

Für die Outsourcing-Beilage der Financial Times Deutschland (FTD) wurde ephorie-Chefredakteur und Rubrik-Autor Holger von Jouanne-Diedrich zu dem neuen Trend Shared Service Center (SSC) interviewt. Lesen Sie hier eine Einführung in das Thema sowie den Artikel, welcher ihn den Lesern auf der Titelseite der Outsourcing-Beilage als 'Outsourcing-Experten' vorstellte.

Sourcing-Trend Shared Service Center

In Deutschland ist ein neuer Trend zu beobachten: Die firmeninterne Zentralisierung integraler Funktionen in so genannte Shared Service Center (SSC). Zur Einführung geben wir Ihnen einen kurzen Überblick zum Thema.

Trend zu Shared Service Centern (SSC) in Deutschland, aber kein Insourcing

Es gibt in Deutschland keinen expliziten Trend zum Insourcing.
Der Trend zum Outsourcing ist nur nicht so ausgeprägt wie beispielsweise in den angelsächsischen Ländern, was kulturelle und beim Offshoring auch sprachliche Gründe hat.
Shared Service Center sind ein Trend zu einer Zentralisierung von Service-Funktionen, welcher durch die IT-gestützte Standardisierung von Geschäftsprozessen ermöglicht wird. Man könnte ihn daher als eine Vorstufe zum Business Process Outsourcing oder BPO ansehen. Das heißt: Auch wenn es so aussieht, als wenn die Firmen nun wieder verstärkt insourcen würden, wird nur der nächste logische Schritt hin zu einer Vereinheitlichung von Geschäftsprozessen gemacht. Diese können damit dann leicht am Markt verglichen und im Zweifel auch bezogen werden.

Zentralisierung von Geschäftsprozessen als neuer Megatrend

Generell ist die Standardisierung, Bündelung und Zentralisierung von Geschäftsprozessen, z.B. des Personalmanagements sicherlich ein Megatrend, da hier mehrere Vorteile zusammen kommen: Niedrigere Kosten, überhaupt Kostentransparenz, nachvollziehbare und in den meisten Fällen auch höhere Qualität sowie konzernweit einheitliche Abläufe. Die neu entstehenden Center werden sich in Zukunft ständig mit am Markt beziehbaren Leistungen messen lassen müssen – das sorgt für Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit.

Outsourcing trotzdem nicht out

Outsourcing ist nicht out - was out ist, ist das Outsourcing um jeden Preis, d.h. Outsourcing als Mode, weil es alle tun.
Jedes Unternehmen muss natürlich auch oder gerade heutzutage sehr genau überlegen, was es wo bezieht und was es selbst erstellt, also die klassische Make-or-Buy-Entscheidung. Dabei greift allerdings eine reine Kostenüberlegung in der Regel zu kurz. Hinzukommen müssen strategische Aspekte und solche, welche ein langfristiges Kompetenzmanagement ermöglichen. Die Kostenüberlegung ist also in den meisten Fällen eine bloß notwendige, aber keine hinreichende Bedingung.

Unterschiede zwischen Insourcing und Shared Service Centern

Insourcing bezeichnet nur die bewusste Entscheidung, Dinge selber zu tun. SSCs gehen einen Schritt weiter: Die Dinge werden nicht nur selber gemacht, sondern eben in einer dedizierten Einheit zentralisiert bearbeitet. Es handelt sich dabei also um eine Art Auslagerung im eigenen Hause – oft unter Zuhilfenahme externer Consulting-Unterstützung. Dies wird daher teilweise auch als internes Outsourcing bezeichnet. Aber Shared Service Center oder SSCs klingt im Marketingdeutsch natürlich schicker.

Artikel in der FTD

Lesen Sie hier den Artikel von FTD-Redakteurin Christina Kestel:

pdf-Datei Interview von Jouanne-Diedrich in der FTD:
"Out ist das Outsourcing um jeden Preis"

Der Artikel erschien am 2. November 2004 auf der Titelseite der Beilage 'Outsourcing' der Financial Times Deutschland (FTD)

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Beitrag zur Shared Services Week in Newport, Wales: Shared Services Week

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