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Jac Fitz-enz: Renditefaktor Personal

So messen und erhöhen Sie den ROI Ihrer Mitarbeiter

"Ökonomischer Wert wird ausschließlich von Menschen geschaffen."

 

 

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Preis: EUR 49,90

Bewertung (max. 10)
10
 
Warum sollte man dieses Buch lesen?
Ökonomischer Wert wird ausschließlich von Menschen geschaffen. Alle anderen Variablen des Wertschöpfungsprozesses – Rohstoffe, Fabriken, Maschinen und Geld – bieten nur ein inaktives Potenzial und können keinen Nutzen erzeugen. Ihr Wert entsteht erst, wenn der Mensch eingreift und dieses Potenzial nutzt. Diese Wertschöpfung durch Humankapital gilt es zu messen und zu managen.
 
Erste Übersicht
Das Buch stellt ein System zur Messung und Bewertung der Wirkung menschlicher Leistungen auf die Wertschöpfung eines Unternehmens vor. Fitz-enz beschreibt den Beitrag des Humankapitals zu den Unternehmenszielen, seinen Einfluss auf die Unternehmensprozesse, die Nutzeneffekte des Humankapitals, die Optimierung des Ertrags des Humankapitals und die Zukunft der Humankapitalbewertung.
 
Der Inhalt im Einzelnen

1. Humankapital: der Hebel zum Gewinn in der Wissensökonomie

Das Management hat die Aufgabe, drei Arten von Informationen zu bündeln:
• Daten über das Unternehmen. Sie geben Auskunft darüber, was die Organisation an geistigem Kapital, Prozessen und Kultur aufweist.
• Daten über Beziehungen. Sie sagen, was Außenstehende vom Unternehmen brauchen und wollen.
• Daten über die Mitarbeiter. Sie zeigen, wie die einzige aktive Vermögensanlage, das Humankapital, das Unternehmen in Richtung seiner Ziele voranbringt.
Hierfür ist eine besondere Messmethodik erforderlich.

2. Den Beitrag des Humankapitals zu den Unternehmenszielen messen

Ausgangspunkt der Messung sind verschiedene Kennzahlen an der Schnittstelle zwischen Humankapital und Finanzen:
• Umsatzfaktor des Humankapitals (Human Capital Revenue Factor, HCRF),
• Human Economic Value Added (HEVA),
• Kostenfaktor Humankapital (HCCF),
• Wertschöpfung des Humankapitals (Human Capital Value Added, HCRF),
• Kapitalrendite des Humankapitals (Human Capital Return on Investment, HCROI),
• Marktwert des Humankapitals (Human Capital Market Value, HCMV).
Aus diesen Kennzahlen wird eine Humankapital-Scorecard entwickelt, die quantitative und qualitative Indikatoren für die Leistung enthält und veranschaulicht, wie finanzielle und personelle Maßstäbe anzuwenden sind.

3. Den Einfluss des Humankapitals auf die Unternehmensprozesse messen

Prozesse im Unternehmen bieten fünf Wertschöpfungsansätze:
• Gestellte Anforderungen: Bei klaren Anforderungen sinkt die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen und Fehlern.
• Störungen von außerhalb des Prozesses: Durch Zusammenarbeit mit angrenzenden Unternehmensbereichen kommen Informationen pünktlich und in brauchbarem Zustand.
• Ausführende Mitarbeiter: Ausbildung, Kommunikation, Überwachung und Anreize führen zu einem angemessenen Leistungsniveau.
• Feedback: Umgehende und genaue Informationen über Ergebnisse reduzieren Fehler und erlauben Korrekturen.
• Konsequenzen: Durch faire und zeitnahe Sanktionen erfahren Mitarbeiter, wie wertvoll die Einhaltung oder Überbietung von Erwartungen ist.

4. Die Wertschöpfung des Humankapitals messen

Wertschöpfung beginnt mit dem Management des Humankapitals. Diese umfasst sechs Aufgabenbereiche:
• Bewertung: Sie ist integraler Bestandteil einer effektiven Ausübung der anderen fünf Tätigkeiten.
• Planung: Ein Ansatz zu effektiver Personalplanung ist der Blick auf den Prozentsatz von Positionen, die intern besetzt werden können.
• Gewinnung: Auf der Basis der Planung müssen Mitarbeiter für Teil- oder Vollzeitstellen gewonnen werden.
• Pflege: Humankapital wird hauptsächlich durch die Gesamtvergütung in Form von Bezügen und Nebenleistungen gepflegt.
• Fortbildung: Das volle Potenzial von Humankapital lässt sich nur ausschöpfen, wenn es trainiert wird.
• Bindung: Kompetente Mitarbeiter müssen an das Unternehmen gebunden werden.
Die Leistungsbewertung des Humankapitals erfolgt anhand einer Leistungsmatrix. Die Matrixkennzahlen sind Kosten, Zeit, Quantität, Fehler und Reaktionen.

5. Die Nutzeneffekte des Humankapitals integral erfassen

Die einzelnen Komponenten müssen zu einem kohärenten System zusammengefasst werden, um die Verknüpfungen und Wechselwirkungen zwischen ihnen zu erfassen. Hierfür sind die Wirkungsverläufe abzubilden. Da Ziele ein Unternehmen vertikal durchziehen und Prozesse horizontal und diagonal verlaufen, kann eine positive oder negative Handlungsweise in einem Funktionsbereich oder Arbeitsablauf im ganzen Unternehmen nachwirken.

6. Den Ertrag des Humankapitals optimieren

Bei der Planung beispielsweise ist es erforderlich, die Unternehmensziele und deren äußere Einflusskräfte sowie ihre Umsetzung in den einzelnen Bereichen zu kennen. Bei der Gewinnung kompetenter Mitarbeiter müssen die kostenspezifischen, zeitlichen, quantitativen und qualitativen Erfordernisse bekannt sein, dann lässt sich eine entsprechende Strategie und Taktik entwickeln. Was die Bindung betrifft, so müssen Mitarbeiter das Gefühl haben, dass ihre Vorgesetzten auch menschlich an ihnen Anteil nehmen.

7. Leitprinzipien

Die Bewertung des Humankapitals wird von folgenden Leitprinzipien bestimmt:
• Die Wissensökonomie wird von Mitarbeitern und Informationen bestimmt.
• Management erfordert relevante Daten über das Humankapital.
• Stichhaltigkeit setzt Konsequenz voraus.
• Die Analyse legt den Weg zum Erfolg frei.
• Das Humankapital nutzt andere Kapitalformen zur Wertschöpfung.
• Erfolg erfordert Engagement.
• Zielführende Indikatoren vermindern die Unberechenbarkeit.
• Führungskräfte sind der Schlüssel zur Nutzung des Humankapitals.
 

Im Umfeld des Themas Jac Fitz-enz ist Gründer und Leiter des Saratoga Institute, einer Einrichtung, die in einer 1985 gestarteten Studie Mitarbeiter- und Finanzkennzahlen untersucht und die Ergebnisse im jährlich erscheinenden Human Resource Financial Report veröffentlicht. Auf der Grundlage dieser Studie initiierte Fitz-enz ein Programm für die Entwicklung von Messkriterien für Humankapital und Finanzen, die über herkömmliche Kennzahlen des Rechnungswesens hinausgehen. Fitz-enz kritisiert an den heutigen Unternehmen, dass sie sich nicht ausreichend darum bemühen, die Wertschöpfung durch Humankapital zu messen. Führungskräfte müssen erkennen, dass es ihre Aufgabe ist, den Mitarbeitern ein erfüllendes Arbeiten zu ermöglichen, weil sie so die treuesten Mitarbeiter und die treuesten Kunden erhalten.
 
Quelle
Campus Management
 
Links Rubrik Personalwesen
 
Schlagwörter Führung / Personalwesen / Humankapital