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Shared Services Week 2005 in Newport, Wales
in Kooperation mit der Welsh Development Agency
 

Welsh Development Agency

ephorie.de - Das Management-Portal präsentiert in Kooperation mit der Welsh Development Agency auf dieser Seite Informationen zu einer der weltweit größten Konferenzen zum Thema Shared Service Centre (SSC) in Newport, Wales. Die Konferenz fand statt vom 17. bis 20. Mai 2005.

Cardiff, Wales - Nearshoring-Standort mit vielen Vorzügen

Beim Thema Nearshoring, also dem Auslagern von Geschäftsaktivitäten ins nahe gelegene Ausland, denkt man oft zuerst an die osteuropäischen Nachbarstaaten, wie Ungarn, Polen oder Tschechien. Bei näherem Hinsehen gibt es jedoch noch andere Standorte, die sich als heimliche Perlen erweisen, wie z.B. Cardiff, Wales in Großbritannien. Zwei Stunden von London entfernt handelt es sich um die am schnellsten wachsende Stadt in Europa, in der sich bereits Global Player wie General Motors, Zürich Financial Industries, Tesco und Alcatel angesiedelt haben. Große Outsourcing-Dienstleister wie IBM, EDS und Logica betreiben ebenfalls Standorte in Cardiff.

Standort-Vorteile von Cardiff

Cardiff verfügt über eine hervorragende Infrastruktur, sowohl in verkehrstechnischer Sicht als auch in Bezug auf die Anbindung an Telekommunikationsnetze, über eine sehr gute akademische Qualifikation und die geringste Wechselrate von Arbeitnehmern in ganz Großbritannien. Ein nicht zu vergessener Standortvorteil ist die sehr aktive Unterstützung der Wirtschaftsförderungsagentur der britischen Region Wales, der Welsh Development Agency, bei der Ansiedlung von Firmen. Diese ist ebenfalls "Host Sponsor" der Konferenz und macht damit international auf den Standort aufmerksam.

Shared Services Week 2005 in Newport, Wales

Die Shared Service Week, welche vom 17. bis 20. Mai 2005 in Newport, Wales stattfand, ist eine der weltweit größten Konferenzen zum aktuellen Thema "Shared Service Centre (SSC)". Über 500 Teilnehmer waren gekommen, u.a. Sprecher solch internationaler Top-Adressen wie Procter & Gamble, Deutsche Bank, Intel, Gillette, Ericsson, Dell, British Telecom, Eli Lilly, GlaxoSmithKline, eBay und andere, die Konferenz wurde mitgesponsert von Siemens. Auch das Rahmenprogramm mit Golfturnier und Gala-Dinner konnten sich sehen lassen.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über einige ausgewählte Vorträge:

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Tom Bangemann, Senior Director von der Analystenfirma The Hackett Group sprach zum Thema "Where to next? World Class Finance of Shared Services". Der Ansatz der vorgestellten Untersuchung war ein umfangreiches Benchmarking, welches eine Differenzierung der Unternehmen u.a. nach ihrer Effektivität und ihrer Effizienz ermöglicht. Dabei wurde ein Reifegradmodell vorgestellt, welches ausgehend von einer dezentralisierten Organisation über interne und lokale bzw. regionale und weiter über globale Shared Service Centern hin zu Integrierten Business Centern (engl. Integrated Business Centre - IBC), e-Shared Services (eSSC) und so genanntem Lights-out processing führt. Die Endstufe stellt die virtuelle Shared Services Organisation (SSO) dar.

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Barry Bremner, Sales Director bei Siemens Business Services hielt einen Vortrag mit dem Titel "Outsourcing - Yes, No or Maybe? The Reality of Outsourcing HR Services". Dabei ging er auf einzelne Bausteine eines typischen Outsourcing-Vorhabens ein, welches aus seiner Sicht beginnt mit einem Consulting und dann über ein Redesign, Shared Services, einem selektiven Outsourcing, totalem Outsourcing schließlich zu einer vollständig integrierten Transformation führt. Weiterhin ging er auf typische Probleme ein, welche selbst zu einem Scheitern des Projektes führen können.

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Dr. Martin Fahy von der University of Ireland sprach zum Thema "Building Your Shared Service Centre: From Strategy to Flawless Execution". Dabei machte er deutlich, dass es sich bei Shared Service Centern aus seiner Sicht nicht bloß um eine neue Management-Mode handelte. Er zeigt ein Implementierungsmodell auf, welches mit den Blöcken Forschung und Strategie beginnt und über Design, Bau und Implementation schließlich bei der Verbesserung endet. Weiterhin arbeitete er heraus, dass es bei SSC und BPO letzlich um nichts anderes als der Erzeugung von Shareholder Value ginge - aber gerade dies viele vergessen würde.

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David Parker, Projektmanager der Welsh Development Agency legte überzeugend dar, warum gerade die Region Wales für den Aufbau und Betrieb von Shared Service Centren besonders geeignet sei. Anhand von Referenzen und einer Fallstudie (Logica CMG) zeigte er die besonderen Vorteile des Standortes auf: Die hohe Qualität der Workforce, Verfügbarkeit von Beihilfen und die proaktive Unterstützung von der Welsh Development Agency. Dieser Wirtschaftsförderungsagentur, welche im Jahr 1976 gegründet wurde, sei es zu verdanken, dass über 150.000 Arbeitsplätze neu geschaffen und über 86.000 erhalten werden konnten.

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Lucy Polonicka von der Deutschen Bank sprach zum Thema "Global Service Delivery as a key enabler for HR Transformation". In dem Vortrag wurde deutlich wie international das größte deutsche Bankhaus bereits aufgestellt ist. Dies bedeutet u.a. dass der HR-Bereich alle wichtigen Regionen der Bank mit dem richtigen Service über den richtigen Kanal zum richtigen Zeitpunkt unterstützen müsse. Kritische Erfolgsfaktoren sind dabei das Management der Kommunikation, Erwartungsmanagement, das Erreichen einer kritischen Masse sowie die Einsicht, dass Systeme keine Standardprozesse erzeugen können, sondern lediglich unterstützen, wenn diese erst einmal von Menschen definiert wurden.

Wir werden Sie auch in Zukunft über interessante Entwicklungen und Fallstudien zum Thema Shared Service Centre aus der Region Wales auf dem Laufenden halten.

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Beitrag zum Trend Shared Service Centre: Out ist das Outsourcing um jeden Preis

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