ephorie.de - Das Management-Portal

NEU - Service für alle ephorie.de-Nutzer - NEU

amazon-Suchbutton jetzt hinzufügen!

amazon-Suchbutton für Ihre Google-Toolbar: Jetzt hinzufügen!

ephorie.de
Das Management-Portal


Inhalt  Suchen  Newsletter  Gewinnspiel  Über uns


     

 


     

^ Ebene höher ^

Scott-Morgan, Hoving et al.: Stabilität durch Wandel

Vier Modelle, mit denen Sie der Veränderungsmüdigkeit Ihrer Mitarbeiter begegnen

"Mit dem richtigen Change-Management Innovation fördern und Wachstum sichern."

 

 

Mehr Infos zum Buch bei amazon!

Preis: EUR 51,00

Bewertung (max. 10)
10
 
Warum sollte man dieses Buch lesen?
Führungskräfte sitzen in einer Zwickmühle: Einerseits müssen sich Unternehmen ständig wandeln. Andererseits wirkt der dauerhafte Zwang zu Veränderungen ermüdend auf Mitarbeiter, und der Wandel gerät ins Stocken. Damit das nicht eintritt, muss das Unternehmen optimal auf Veränderungen eingestellt werden. Dies gelingt, indem der künftige Wandel analysiert und verschiedene Stabilitätsstrukturen angewendet werden.
 
Erste Übersicht
Die Autoren zeigen, wie es gelingt, Innovationen in den Arbeitsalltag der Unternehmen zu integrieren. Je nach Zahl und Art der Innovationen empfehlen sie vier geometrische Strukturen: Pyramide, Würfel, Zylinder und Kugel. Jede von ihnen ist einem bestimmten Innovationsklima angemessen, jede dieser Strukturen braucht einen bestimmten Managementstil, auf sie zugeschnittene Leistungskennzahlen und eine passende Organisation, um richtig zu funktionieren.
 
Der Inhalt im Einzelnen

1. Die Stabilitätsstrukturen

Unternehmen sollten sich nicht auf den Wandel fixieren, sondern sich um maximale Stabilität bemühen, in die Innovationen integriert sind. Für ein erfolgreiches Wachstum müssen sie eine »stabile Innovation« verfolgen. Es gibt vier Kategorien betrieblicher Umgebungsbedingungen, die völlig unterschiedliche Innovationsmuster erfordern:
• Das schrittweise Innovationsmuster eignet sich für eine Umgebung, in der nur gelegentlich änderungsbedingte Störungen auftreten und in der die Faktoren bekannt sind.
• Das sprunghafte Innovationsmuster tritt in Unternehmen auf, die gelegentlich mit Änderungen konfrontiert sind, wobei während des Übergangs vom ursprünglichen in den neuen Zustand ein starker Impuls zu spüren ist.
• Das sich ständig wiederholende Innovationsmuster tritt in Firmen auf, in denen immer wieder vergleichbare Innovationen erforderlich sind.
• Beim unendlichen Innovationsmuster sind die Unternehmen mit schnellen, tief greifenden Änderungen konfrontiert, über die keinerlei Erfahrungswerte vorliegen.
Für jedes dieser Innovationsmuster gibt es eine Stabilitätsstruktur:

• Pyramidenstruktur: Sie sorgt im Umfeld der schrittweisen Innovation für Stabilität, indem eine lange Phase der Anpassung erfolgt.
• Würfelstruktur: Sie dehnt Stabilitätsperioden aus, indem einzelne Veränderungen gesammelt werden und als sprunghafte Innovationen erfolgen.
• Zylinderstruktur: Sie minimiert Störungen durch die Integration sich wiederholender Innovationen in die Geschäftsabläufe.
• Kugelstruktur: Sie minimiert Störungen in der Umsetzung unendlicher Innovation, indem sie in alle Richtungen flexibel ist, aber nur den Weg weiterverfolgt, der sich als der stabilste herauskristallisiert.

2. Strategie, Taktik, Geschäftsprozesse, Teamarbeit, Qualität und Kommunikation

Für die stabile Innovation sind sechs Aspekte von Bedeutung: Strategie, Taktik, Geschäftsprozesse, Teamarbeit, Qualität und Kommunikation. Diese Stabilisatoren wirken in den vier geometrischen Strukturen wie folgt:
Pyramide:
• Die Strategie hilft dabei, Änderungen der Umgebungsbedingungen im Voraus zu erkennen, und ermöglicht dadurch schrittweise Innovation.
• Die Taktik überbrückt Strategie, Geschäftsprozesse und sichert somit schrittweisen Wandel.
• Die Geschäftsprozesse setzen schrittweise Verbesserungen effektiv um.
• Die Teamarbeit schafft Spielraum für ungewöhnliche Ereignisse.
• Die Qualität sorgt für eine genaue Beschreibung der aktuellen Geschäftsrealität.
• Die Kommunikation festigt Strukturen und fördert Kooperation bei schrittweisen Verbesserungen.
Würfel:
• Die Strategie ermöglicht die Planung der Ruhe- und Übergangsphasen.
• Die Taktik schafft während der Ruhephasen Erfahrungswerte über strategische Prioritäten und hilft, diese für Entscheidungen während der Übergangsphasen anzuwenden.
• Die Geschäftsprozesse schaffen zuverlässige Meilensteine und materielles Vermögen während der Ruhephasen und ermöglichen in Zeiten des Wandels schnelle Übergänge.
• Die Teamarbeit sorgt für ein angenehmes Arbeitsklima sowie für Flexibilität in der Übergangsphase.
• Die Qualität fördert Höchstleistungen während stabiler Phasen und schafft größeren Handlungsspielraums beim Übergang.
• Die Kommunikation sorgt für Kontinuität und Anpassungsvermögen.
Zylinder:

• Die Strategie sensibilisiert Mitarbeiter dafür, zu erkennen, ob Flexibilität von momentaner oder dauerhafter Bedeutung ist.
• Die Taktik stellt sicher, dass in den Zyklen erlerntes Wissen in strategische Entscheidungen einfließt.
• Die Geschäftsprozesse bieten für jeden Zyklus detaillierte Arbeitspläne.
• Die Teamarbeit stellt sicher, dass die Lernfähigkeit erhalten bleibt.
• Die Qualität erarbeitet die größten gemeinsamen Nenner der Störungen und integriert sie in das Unternehmen.
• Die Kommunikation sorgt für den reibungslosen Ablauf in den Zyklen.
Kugel:

• Die Strategie vergrößert das Spektrum an Optionen.
• Die Taktik konzentriert sich auf das Management der aktuellen Optionen.
• Die Geschäftsprozesse schaffen Voraussetzungen für die maximale Anzahl von Optionen bei minimalen Investitionen.
• Die Teamarbeit schafft ein Arbeitsklima, in dem der Einzelne zu unternehmerischem Handeln ermutigt wird.
• Die Qualität ermöglicht Experimente.
• Die Kommunikation vereinfacht es, sich von vorherigen Projekten zu trennen und neue anzugehen.

3. Der größere Zusammenhang

Für jede der vier stabilen Innovationsstrukturen gibt es einen optimalen Führungsstil: Der »Wachmann« schafft und erhält Stärke und Solidarität durch beständigen Fortschritt. Der »Baumeister« baut regelmäßig seinen Geschäftsbereich um, wobei er sich zuerst auf die effektivste Übergangsmethode konzentriert und erst später auf die Effektivität des fertigen »Neubaus«. Der »Experte« liebt es, Grenzen zu überwinden; Professionalität ist für ihn eine Kombination aus Fachwissen und Herausforderungen. Der »Abenteurer« schließlich stürzt sich gern in neue Wagnisse.
 

Im Umfeld des Themas Das Buch beschäftigt sich mit einem Thema, das Unternehmen weltweit Probleme bereitet: Einer Untersuchung zufolge fühlen sich 70 Prozent aller Angestellten durch die laufenden Änderungsprogramme in ihrer Arbeit erheblich gestört. Die gravierende Folge davon ist, dass der angestrebte Wandel früher oder später versanden muss. Die vier Modelle geben dem Management Hilfestellung, wie es Veränderungsprozesse in der Unternehmenspraxis »auf sanfte Weise« bewältigen kann.
 
Quelle
Campus Management
 
Schlagwörter Strategie / Führung / Personalwesen /Geschäftsprozesse / Teamarbeit / Qualität / Kommunikation / Change Management / Innovation / Stabilitätsstrukturen