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Die Wut der arabischen Welt

Warum der jahrhundertelange Konflikt zwischen
dem Islam und dem Westen weiter eskaliert

"Um wirksame Methoden zur Bekämpfung des Terrorismus zu entwickeln, ist es unerlässlich, die Kräfte zu verstehen, die ihn nähren und antreiben."

 

 

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Preis: EUR 19,90

Bewertung (max. 10)
10
 
Review
Spätesten seit dem viel zitierten 11. September ist der so genannte Kampf der Kulturen im wahrsten Sinne des Wortes brandaktuell. Aber was ist dies eigentlich für eine Kultur, welche vermeintlich auf die unsere prallt? Dieses Themas nimmt sich kompetent und prägnant einer der renommiertesten Islam-Experten in seinem neuen Buch an. Den Leser erwartet ein durchdacht aufgebauter Essay über knapp 200 Seiten. Leider ist der deutsche Titel etwas irreführend, der wörtlich übersetzte englische trifft den Inhalt besser: Die Krise des Islam. Krise deshalb, da der Islam im Gegensatz zum Christentum nie eine Modernisierung mitgemacht hat und damit heute am Wendepunkt steht: Mittelalterlicher Religionskrieg mit heutiger Waffentechnik versus friedliche Koexistenz mit den anderen Religionen dieser Erde. Um die Entscheidung für letztere Alternative leichter zu machen, sollten auch Muslime sich mit diesem Buch auseinandersetzen - Angehörige aller anderen Religionen bekommen bei der Lektüre eine Ahnung, was uns noch bevorstehen könnte, sollte die erste Alternative gewählt werden.
 
Zielgruppe
Alle gesellschaftlich interessierten Leser.
 
Kurz-Abstract
Judaismus, Christentum und Islam sind Spielarten ein und derselben Religion.
Die im Christentum wichtige Unterscheidung zwischen weltlicher und geistlicher Herrschaft kennt im Islam keine Entsprechung.
Im Ggs. zu protestantischen unterscheiden sich islamische Fundamentalisten nicht von der Hauptströmung des Islam.
Die Pflicht der Gotteskrieger besteht darin, die Feinde Gottes so schnell wie möglich zu eliminieren. Die Pflicht zum heiligen Krieg besteht solange bis die ganze Welt islamisch ist.
Kreuzzüge waren im Christentum eine zeitlich begrenzte Erscheinung und der Begriff Kreuzzug wird heute oft metaphorisch benutzt (z.B. Kreuzzug für die Umwelt) - im Islam hat sich der Begriff v. heiligen Krieg von Anfang an bis heute in seiner ursprünglichen Bedeutung erhalten.
Die Eroberung der großen islamischen Reiche wird nie als Imperialismus bezeichnet.
Die meisten Muslime sind keine Fundamentalisten und die meisten Fundamentalisten sind keine Terroristen, aber die meisten Terroristen sind Muslime.
Eine der extremistischsten Spielarten des Islamismus, das saudische Wahhabismus, finanziert über Petro-Dollars ein riesiges internationales Netzwerk von 'Bildungseinrichtungen' zur Verbreitung seiner Lehre.
 
Inhalt
Einführung

Die Krise des Islam
1 Was ist der Islam?
2 Das Haus des Krieges
3 Von Kreuzfahrern zu Imperialisten
4 Die Entdeckung Amerikas
5 Der Satan und die Sowjetunion
6 Zweierlei Maß
7 Das Scheitern der Modernisierung
8 Die Allianz von saudischer Macht und wahhabitischer Lehre
9 Der Aufstieg des Terrorismus

Nachwort

Anmerkungen
Karten: Das Zeitalter der Kalifen, Das Osmanische Reich, Das Zeitalter des Imperialismus, Der Nahe Osten heute
Register
 
Autor
Bernard Lewis lehrte bis 1974 an der Universität London. Bis 1986 war er in Princeton, USA, Professor für Geschichte des Nahen Ostens. Seine Bücher wurden in 25 Sprachen übersetzt. The Crisis of Islam stand wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times.
 
Schlagwörter
Islam / Islamisten / Fundamentalisten / Fundamentalismus / Kalif / Dschihad / Haus des Islam / Haus des Krieges / Scharia / Fatwa / Madrasa / Wahhabismus / Panarabismus / Panislamismus / Muslimbrüder / al-Qaida / Osama Bin Laden / 11. September / Selbstmordattentäter / Hamas / Hisbollah / PLO
 
Weitere Titel
Die Luther-Bibel von 1534 als kolorierte Faksimileausgabe
Heiner Geißler: Was würde Jesus heute sagen?