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Zeichen der Macht

Die geheime Sprache der Statussymbole

"Statussymbole haben immer nur die anderen."

 

 

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Preis: EUR 19,95
 

 
Bewertung (max. 10)

8

 

Review

Ein Freund von mir sagt immer: "Statussymbole? Das habe ich doch gar nicht nötig!" Genauso beginnt auch dieses Buch dessen einer Autor immerhin Nachfahre des legendären Knigge ist. Und weiter: "Das ist die Standardreaktion: [...] Statussymbole haben nämlich immer nur die anderen. Die Doofen. Die Dummen. Diejenigen, die sowieso niemand ernst nimmt."

An späterer Stelle im Buch wird diese Argumentation noch einmal aufgenommen und der dialektische Charakter dieser Zeichen der Macht entschlüsselt: "'Nicht nötig haben' - das ist das Zauberwort in diesem Kartenset. Wer alles hat, hat gar nichts nötig. Weder Luxus noch Lifestyle - und erst recht keine Statussymbole. Und so werden die Ablehnung von Prestigedenken und der Verzicht auf alle Statussymbole selbst zum Prestigepunkt und Statussymbol."

Mit leichter Hand und vielen Beispielen ist ein teils tiefgründiger, teils seichter Blick auf das tägliche Fegefeuer der Eitelkeiten gelungen. Zwischen Gesellschaftsanalyse und Ratgeberbuch pendeln dabei die einzelnen Themen zu den Symbolen des Erfolgs, der Tradition, des Wissens, der Dynamik, des Gemeinsinns, der Weltoffenheit und der Bescheidenheit. Ja, auch Bescheidenheit kann ein Statussymbol sein: So bekennt z.B. Luxuslabel-Boss Baldessarini freimütig: "Ich trage problemlos seit zehn Jahren den gleichen Trenchcoat." Sind dies dann des Kaisers neue Kleider, die ja bekanntlich Leute machen?

Statussymbole befinden sich in ständigem Wandel: "Früher heftete man sich Auszeichnungen an die Brust, heute schiebt man sein Gesäß hinein", womit dann die verschiedenen statusträchtigen Fortbewegungsmittel der Neuzeit gemeint sind. Dazu noch ein persönlicher Tipp: Wenn man Sie belächelt, dass Sie keine Senator-Karte zum Einchecken haben, sagen Sie einfach, dass Sie heute nur ausnahmsweise Linie fliegen, da Ihr Privatjet in der Wartung ist. In die Lounge kommen Sie so zwar immer noch nicht, ist aber auch nicht schlimm: Wussten Sie, dass der größte Renner dort Gummibärchen sind? Und die können wir uns doch auch gerade so noch leisten!

 

Zielgruppe

Alle, die die geheimen Codes der Macht entschlüsseln möchten.

 

Inhalt

• Das Status-Quartett - eine Art Einleitung

• »Ich hab's, und ich hab's verdient!« - Erfolg, die erste Tugend

• »Wurzeln und (Wahl-)Verwandtschaft« - Tradition, die zweite Tugend

• »Ich habe Köpfchen!« - Wissen, die dritte Tugend

• »Ich habe Körper und Sexappeal!« - Dynamik, die vierte Tugend

• »Ich habe Herz!« - Gemeinsinn, die fünfte Tugend

• »Ich habe Weitblick!« - Weltoffenheit, die sechste Tugend

• »Ich habe Boden unter den Füßen!« - Bescheidenheit, die siebte Tugend

• Über Schein und Sein - statt eines Schlussworts

 

Autoren

Moritz Freiherr Knigge ist Nachfahre des legendären (Adolph Freiherr) Knigge. Er ist Partner einer Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Kommunikation und Mitarbeiterführung und lebt in Düsseldorf.

Claudia Cornelsen ist Journalistin, Ghostwriterin und ehemalige Agenturinhaberin. Heute lebt sie in Hamburg, arbeitet als Autorin und betreut einige handverlesene Kunden als PR-Beraterin.

 

Schlagwörter

Karriere / Gesellschaft / Status / Statussymbol